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LG Electronics 55LW470S: 3D-Bilder auf 140 Zentimetern

Soll das Wohnzimmer zum Heimkino werden, dann ist ein Fernseher mit 55 Zoll in der Diagonale – umgerechnet knapp 140 Zentimeter – sicher keine schlechte Wahl. Wer zum 55LW470S von LG Electronics greift, bringt außerdem 3D-Effekte auf den Schirm.

Das Gerät arbeitet mit der passiven 3D-Technik, sieben Polarisationsbrillen werden mitgeliefert. Weil die Bilder zeilenweise polarisiert werden, halbiert sich die vertikale Auflösung, dafür sind die Brillen mangels elektronischer Bauteile und Batterien nicht ganz so schwer und teuer wie aktive Shutterbrillen. Neben der Wiedergabe von nativen 3D-Signalen ist das Gerät in der Lage, 2D-Inhalte in solche mit räumlicher Tiefenwirkung zu konvertieren. Für Blu-ray-Player, Spielekonsolen und ähnliche AV-Quellen stehen drei HDMI-Eingänge der Version 1.4 bereit. Dem ersten HDMI-Eingang hat LG einen Audio-Rückkanal (ARC) spendiert, demnach lässt sich das Tonsignal ohne separate Digitalverbindung abgreifen – falls der per HDMI angeschlossene AV-Receiver ebenfalls mit einem solchen Rückkanal aufwartet. Alternativ nutzt man den optischen Digitalausgang des Fernsehers. Anschlussseitig wirft das Gerät überdies einen Komponenten- und einen Composite-Video-Eingang, eine Scart- und eine VGA-Buchse, passende Audio-Eingänge, eine USB-Schnittstelle, eine RS-232C-Steuerleitung und einen Ethernet-Port in die Waagschale. Per LAN beziehungsweise drahtlos per WLAN – der WLAN-USB-Adapter ist separat erhältlich – bringt man Inhalte von DLNA-Servern im Heimnetz und diverse Online-Dienste ins Wohnzimmer, darunter YouTube-Videos, soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter sowie die HbbTV-Angebote der TV-Sender. LG verspricht eine Kompatibilität mit den Formaten DivX, DivX HD, JPEG und MP3, wobei sich die Dateien nicht nur aus dem Netz, sondern auch per USB von einem externen Speicher abspielen lassen. Per USB kann man außerdem TV-Sender aufnehmen, die via DVB-T, DVB-C oder DVB-S2 empfangen werden. Der eingebaute Triple-Tuner verarbeitet Sender in HD-Auflösung, auch verschlüsselte Angebote sind mit Blick auf den CI-Plus-Slot kein Problem. Im Betrieb soll der 55-Zöller, der ein LC-Display mit Full HD-Auflösung und LED-Backlight vorweisen kann, durchschnittlich 112,7 Watt Leistung aufnehmen.

Am 55LW470 dürften Fimfans Gefallen finden. Neben der stattlichen Bilddiagonale punktet das Gerät mit einem Triple-Tuner samt USB-Recording und mit der Möglichkeit, Inhalte aus dem Netz zu fischen. Bei amazon schlägt der Fernseher mit knapp 1400 EUR zu Buche.


Grundig 40 VLE 2012 BG: 100 Hertz & Full HD

Das Display des Grundig 40 VLE 2012 BG bringt es auf eine sichtbare Diagonale von 102 Zentimetern. Für die Qualität der Bilder bürgt eine 100 Hertz-Schaltung, die mit der vollen HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln kombiniert wird.

Von der „Picture Perfection Rate“ getauften 100 Hertz-Schaltung verspricht sich Grundig eine scharfe Bewegtbildwiedergabe ohne störende Nachzieheffekte. Auch bei der Kontrastdarstellung sollte das Gerät dank LED-Backlight punkten können. Zudem haben die seitlich verbauten LEDs Vorteile, was Bautiefe und Stromverbrauch betrifft. So ist der 40-Zöller ohne Standfuß lediglich 4,3 Zentimeter tief und begnügt sich im Betrieb mit einer durchschnittlichen Leistungsaufnahme von 88 Watt. Im Standby sind es laut Hersteller maximal 0,5 Watt. Mit an Bord des Fernsehers ist ein Tuner für digitale Sender via Antenne (DVB-T), Kabel (DVB-C) und Satellit (DVB-S2), der den MPEG4-Standard für HDTV-Programme unterstützt. Wer Sender in HD-Auflösung anschauen will, braucht eine Satellitenschüssel beziehungsweise einen digitalen Kabelanschluss, denn hierzulande werden die HDTV-Ableger nicht terrestrisch ausgestrahlt. Für Pay-TV-Abonnenten steht ein CI-Plus-Slot bereit, in dem ein optionales CAM (Conditional Access Module) und die Smartcard des gewünschten Anbieters Platz finden. Klassische Zuspieler wie Blu-ray-Player und Spielekonsolen werden über vier HDMI-Eingänge mit dem Gerät verbunden. Die Rückseite ist überdies mit einem Komponenteneingang, mit einem S-Video-Eingang, mit einer Scart- und einer VGA-Buchse besetzt. Zwei USB-Schnittstellen, über die man TV-Sender aufnehmen und Multimedia-Dateien abspielen kann, runden die Anschlussleiste zusammen mit einem Ethernet-Port ab. Per LAN und optional per WLAN – der WLAN-USB-Adapter ist separat erhältlich – hat man Zugriff auf DLNA-Server im Heimnetz und auf Radiosender aus dem Internet. YouTube-Videos und ähnliche Online-Dienste bleiben außen vor.

Die Netzwerkfunktionen sind eingeschränkt, auf 3D-Bilder muss man komplett verzichten. Ansonsten kann sich die Feature-Liste des 40 VLE 2012 BG durchaus sehen lassen. Wie gut das Gerät tatsächlich ist, werden die Tests der Fachmagazine zeigen.


Comag Twin HD/CI+: Doppeltes Empfangsteil

Die Produktbezeichnung verrät es schon: Beim Twin HD/CI+ hat Hersteller Comag ein doppeltes Empfangsteil für DVB-S2 verbaut. Dank Twin-Tuner kann man ein Programm anschauen und parallel bis zu zwei weitere Programme aufnehmen.

Die Aufnahmen landen wahlweise auf der eingebauten, 500 Gigabyte großen Festplatte oder auf einem externen USB-Speicher. Die Fähigkeit zur zeitversetzten Aufnahme, besser bekannt als Timeshift, gehört ebenfalls zum Repertoire des Receivers. Über die USB-Buchse an der Rückseite soll man außerdem Multimedia-Dateien abspielen und die Software aktualisieren können, alternativ werden etwaige Software-Updates direkt via Satellit geladen. In Sachen Konnektivität wirft die Box überdies zwei LNB-Eingänge und zwei LNB-Ausgänge, einen Composite-Video-Ausgang samt passender Audio-Buchsen, einen Scart-Stecker, einen HDMI-Ausgang und einen koaxialen Digitalausgang in die Waagschale. An der Vorderseite wurde ein CI-Plus-Slot verbaut, hier platzieren Pay-TV-Abonnenten ein optionales CAM (Conditional Acces Module) und die Smartcard ihres Anbieters. Für den gewünschten Bedienkomfort sorgen ein mehrsprachiges OSD-Menü, ein optischer und akustischer Sat-Finder, ein automatischer und ein manueller Sendersuchlauf, 5000 Programmspeicherplätze, ein Senderlisteneditor und ein alphanumerisches Display mit elf Stellen. Man darf sich ferner auf diverse Favoritenlisten, auf einen Teletextspeicher für 800 Seiten und natürlich auf den mittlerweile obligatorischen elektronischen Programmführer samt Vorschaufunktion für bis zu 16 Tage freuen. Zudem spricht Comag von kurzen Umschaltzeiten. Im Standby soll das 28 Zentimeter breite, sechs Zentimeter hohe und 24 Zentimeter tiefe Gerät unter einem Watt Leistung aufnehmen, zum Stromverbrauch im Betrieb gibt es keine Informationen.

Ist man auf der Suche nach einem HDTV-fähigen Sat-Receiver inklusive Festplatte, der dank doppeltem Empfangsteil einen Sender anzeigen und zwei weitere Sender aufnehmen kann, dann ist der Twin HD/CI+ von Comag durchaus interessant – wenngleich ein zweiter CI-Plus-Slot sicher nicht geschadet hätte. Bei amazon bekommt man das bislang ungetestete Gerät für knapp 230 EUR.


Sony Bravia KDL-46EX655: Triple-Tuner & USB-Recording

TV-Sender bringt der Bravia KDL-46EX655 via DVB-T, DVB-C oder DVB-S2 auf den Schirm, dank MPEG4-Standard auch in HD-Qualität. Überdies lässt sich das Programm per USB auf einen externen Speicher mitschneiden.

Für Pay-TV-Angebote steht ein CI-Plus-Slot bereit, wobei sich verschlüsselte Sendungen nur zeitversetzt bis 90 Minuten (Timeshift) aufnehmen lassen. Per USB kann man außerdem die üblichen Multimedia-Dateien abspielen, hier nennt Sony die Formate MPEG1, MPEG2, AVCHD, MP4, WMV, MP3, WMA, LPCM und JPEG. Alternativ werden die kompatiblen Dateien per LAN oder WLAN – das WLAN-Modul sitzt im Gerät – von einem DLNA-Server im Heimnetz abgerufen. Nach einem Firmware-Update soll der Fernseher zudem in der Lage sein, direkt, also ohne Router, mit anderen WLAN-Geräten zu kommunizieren (Wi-Fi Direct). Mit einem aktiven Breitbandanschluss bringt man per LAN oder WLAN auch YouTube-Videos und ähnliche Inhalte auf den Schirm. Pluspunkte gibt es für die Möglichkeit, mittels Opera-Browser frei im Netz zu surfen und den Fernseher mit einem iOS- oder einem Android-Smarphone zu steuern. Wer den 46-Zöller für Skype-Telefonate nutzen will, besorgt sich eine Kamera samt Mikrofon. Klassische AV-Quellen werden über vier HDMI-Eingänge, per Komponente, Composite-Video, Scart oder VGA mit dem Sony verbunden. Analoge Audio-Eingänge, ein Audio-Ausgang, eine Kopfhörerbuchse und ein optischer Digitalausgang runden die Anschlussleiste ab. Steht dem Gerät kein Surround-System zur Seite, nutzt man die eingebauten, mit 2 x 20 Watt belasteten Lautsprecher. Das LCD-Panel ruht auf einem Standfuß, der sich um sechs Grad neigen lässt, wird mit LEDs am Displayrand indirekt hinterleuchtet, löst mit 1920 x 1080 Pixeln auf und arbeitet mit einer Motionflow XR 100 Hz-Schaltung zur schlierenfreien Bewegtbildwiedergabe. 1080/24p-Signale eines Blu-ray-Players sind kein Problem, während 3D-Effekte außen vor bleiben. Im Demo-Modus soll der Fernseher, der es auf eine sichtbare Diagonale von 117 Zentimetern bringt, 122 Watt, im Heim-Modus 63 Watt Leistung aufnehmen.

Bis auf die fehlende 3D-Unterstützung gibt sich der KDL-46ES655 keine Blöße: Er bietet einen HDTV-fähigen Triple-Tuner, kann das Programm aufnehmen, fischt Daten aus dem Netz und ist dank Edge-LED-Technik angenehm schlank. Die ersten Tests zum 46-Zöller, den man bei amazon für rund 1050 EUR bekommt, stehen noch aus.


Pioneer VSX-827: 7 x 130 Watt an sechs Ohm

Will man im Wohnzimmer kinotaugliche Pegel fahren, dann lohnt ein Blick zum Pioneer VSX-827: Laut Hersteller belastet der AV-Receiver jeden der sieben Kanäle mit einer Ausgangsleistung von 130 Watt an sechs Ohm.

Natürlich sind Decoder für die HD-Tonspuren Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio an Bord, überdies verspricht das Unternehmen eine Kompatibilität mit DTS 96/24 sowie Dolby ProLogic IIz. Dank Dolby ProLogic IIz lässt sich ein vorhandenes 7.1-Set um zwei weitere Boxen für den vorderen Bereich erweitern. Die Boxen werden über den Frontlautsprechern platziert, um die Klangbühne nach oben hin auszudehnen. Zu den Boxenklemmen an der Rückseite gesellen sich ein Subwoofer-Vorverstärkerausgang, sechs HDMI-Eingänge, ein HDMI-Ausgang inklusive Audio-Rückkanal, ein Komponenteneingang, zwei Composite-Video-Eingänge samt passendem Ausgang, ein optischer und ein koaxialer Digitaleingang, drei analoge Audio-Eingänge, Antennenbuchsen für AM und FM, eine Schnittstelle für ein optionales Bluetooth-Modul namens AS-BT200 sowie ein Ethernet-Port. Über den Ethernet-Port kommuniziert das Gerät mit einem Router, falls man auf Audio-Dateien von DLNA-Servern im Heimnetz und auf Radiosender aus dem Internet zugreifen will. Laut Datenblatt lassen sich LPCM-, WAV- und FLAC-Dateien mit bis zu 192 kHz / 24 Bit abspielen. Zudem unterstützt der Receiver das Audio-Streaming via AirPlay, für das man einen portablen Player (iPod touch, iPad, iPhone) mit iOS ab Version 4.2 oder einen Computer (Mac oder PC) mit iTunes ab Version 10.1 braucht. Pluspunkte gibt es für die Möglichkeit, den AV-Boliden mit einem iOS- beziehungsweise Android-Gerät zu steuern, überdies beherrscht das Gerät den Modus „HDMI Standby-Through“, soll heißen: AV-Signale lassen sich per HDMI auch dann zum Fernseher durchschleifen, wenn der Receiver im Standby ist. An der Front hat Pioneer einen weiteren Composite-Video-Eingang, eine Kopfhörerbuchse und eine USB-Schnittstelle verbaut. Per USB kann man Audio-Dateien von externen Speichern auslesen, auch iPod, iPad und iPhone werden unterstützt. Das passende iPod- Kabel (inklusive Composite-Video) gehört zum Lieferumfang. Im Lieferumfang ist außerdem ein Mikrofon zur automatischen Lautsprechereinmessung enthalten.

Drahtlos lässt sich der VSX-827 nicht ins Netz einbinden, diese Fähigkeit bleibt den großen Brüdern VSX-922 und VSX-1122 vorbehalten. Ansonsten zeigt das Modell keine Schwächen – zumindest mit Blick auf die technischen Daten. Man darf gespannt sein, wie der Receiver, den amazon mit knapp 430 EUR listet, in den Tests der Fachmagazine abschneidet.


Samsung HW-E551: Standsäulen oder Soundbar

Beim Samsung HW-E551 hat man die Wahl: So lässt sich die im Set befindliche Lautsprecherleiste trennen und in Form von zwei Standsäulen senkrecht aufstellen, alternativ platziert man sie im Ganzen waagerecht direkt- ober oder unterhalb vom Flachbildschirm.

Die Soundbar kann auf dem Fernsehtisch liegend, aber auch hängend ins Wohnzimmer integriert werden, während die zweigeteilte Variante aufgestellt oder ebenfalls direkt an der Wand montiert wird. Passende Halterungen, Schrauben, Ständer und ein Standfuß gehören zum Lieferumfang. Kombiniert man die beiden Lautsprecherhälften, dann misst die Soundbar 108,8 Zentimeter in der Breite. Sie ist 5,5 Zentimeter hoch wie tief, bringt 1,7 Kilogramm auf die Waage und belastet die beiden Kanäle mit einer Ausgangsleistung von jeweils 80 Watt RMS. Für die tiefen Töne ist ein Subwoofer zuständig, der 7,2 Kilogramm schwer, 29 Zentimeter breit wie hoch und 38 Zentimeter tief ist. Auch hier wurde die Endstufe direkt im Gehäuse verbaut, ihr bescheinigt Samsung eine Ausgangsleistung von 150 Watt RMS. Insgesamt schafft das System also 310 Watt. Das Frequenzspektrum reicht laut Datenblatt von 20 bis 20000 Hertz. Anschlussseitig wirft der Subwoofer, der beim Einschalten automatisch eine drahtlose Verbindung zur Soundbar herstellt, zwei HDMI-Eingänge, einen HDMI-Ausgang, einen optischen Digitaleingang, einen analogen Audio-Eingang und eine USB-Buchse in die Waagschale. Dem HDMI-Ausgang hat das Unternehmen einen Audio-Rückkanal (ARC) verpasst, über den man das Tonsignal eines Fernsehers, der ebenfalls mit einem solchen Rückkanal aufwartet, ohne separate Digitalverbindung abgreifen kann. Über die USB-Buchse kann man Musikdateien im MP3-, WMA- und AAC-Format von einem externen Speicher abspielen, der mit FAT formatiert wurde. Das NTFS-System wird nicht unterstützt. In Sachen Konnektivität darf man sich ferner auf ein Bluetooth-Modul freuen, Audio-Signale lassen sich also auch drahtlos zur Anlage schicken.

Sie lässt sich flexibel aufstellen, ist anschlussfreudig und verspricht kräftige Pegel. Wie sich das Set aus Soundbar / Standsäulen und Subwoofer im Betrieb schlägt, werden die Tests der Fachmagazine zeigen. Amazon listet das HW-E551 mit knapp 500 EUR.


Samsung Galaxy S WiFi 4.2: MicroSD-Kartenleser

Der interne Flash-Speicher des Galaxy S WiFi 4.2 bringt es auf eine Kapazität von acht Gigabyte. Wer denkt, dass acht Gigabyte nicht reichen, kann den Speicher mit einer MicroSD-Karte um bis zu 32 Gigabyte erweitern.

Angesichts einer stattlichen Palette an kompatiblen Multimedia-Dateien und der Möglichkeit, per WLAN (802.11 b/g/n) diverse Apps aus den Download-Portalen „SamsungApps“ und „Google Play“ zu laden, macht die Speichererweiterung durchaus Sinn. Laut Datenblatt kommt der Player mit Musikdateien im MP3-, WMA-, WAV-, OGG-, AAC- und FLAC-Format zurecht. Auch mit Fotos und mit Videos, die als DivX, MPEG4, H.264 oder H.263 vorliegen, hat das Gerät kein Problem. Zudem unterstützt Android 2.3 zahlreiche Messaging-Dienste, überdies kann man im heimischen WLAN oder einem anderen WLAN-Hotspot VoIP-Telefonate führen. Zusätzlich zur VGA-Kamera an der Front hat Samsung eine zweite Kamera an der Rückseite verbaut, mit der man Fotos (1600 x 1200 Pixel) und Videos (640 x 480 Pixel) aufnehmen kann. Wer im Besitz eines Samsung-Fernsehers mit Netzwerkfunktionalität ist, profitiert von der Möglichkeit, das laufende TV-Programm auf dem Display des Players anzuzeigen – praktisch, wenn man unerwartet das Zimmer verlässt und trotzdem nichts verpassen will. Umgekehrt lässt sich der Fernseher mit dem Touchscreen-Player und einer passenden App komfortabel bedienen. Mit an Bord ist ein Bewegungssensor (Gyroskop) zur Steuerung von Spielen, wobei das Unternehmen ab Werk gleich zwei Titel vorinstalliert hat, namentlich „Need For Speed Hot Pursuit“ und „FIFA 12“. In Sachen Hardware greift das Modell auf einen 1 Ghz-Prozessor zurück. Abgerundet wird die Ausstattung von einem Bluetooth-Modul, von einem Stereo-Lautsprecher, von einer 3,5 Millimeter-Kopfhörerbuchse und einem Micro-USB-Anschluss. Das 4,2 Zoll große Touch-Display löst mit 480 x 800 Pixeln auf, der eingebaute Lithium-Ionen-Akku soll bei der Musikwiedergabe bis zu 40 Stunden durchhalten. Schaut man Video, ist nach fünf Stunden Schluss.

Zum Smartphone fehlt nicht viel. Wer genau das sucht, nämlich ein portables Gerät, das ausschließlich per WLAN auf Online-Dienste zugreift und überdies in Sachen Formatfreude sowie Akkuleistung punktet, ist mit knapp 190 EUR dabei.


Sony Bravia KDL-40HX855: Wi-Fi Direct

Ein LAN-Kabel braucht man nicht unbedingt, um den Bravia KDL-40HX855 ins Netz einzubinden, schließlich hat Sony ein WLAN-Modul verbaut. Dank Wi-Fi Direct lassen sich Multimedia-Dateien sogar ohne Router austauschen.

Geräte mit Wi-Fi Direct-Zertifizierung können unmittelbar, also ohne zwischengeschalteten Router miteinander kommunizieren. Wer kein solches Gerät besitzt, braucht einen Router, um auf DLNA-Server im Heimnetz zuzugreifen. Laut Datenblatt lassen sich MPEG1-, MPEG2-, AVCHD- und WMV-Videos, JPEG-Fotos sowie Musikdateien im MP3-, WMA- und LPCM-Format aus dem Heimnetz abrufen. Steht ein Internetanschluss mit ausreichend Bandbreite bereit, dann bringt man per LAN oder WLAN außerdem diverse Online-Dienste auf den Schirm, kann mit dem integrierten Opera-Browser frei im Netz surfen und den Bildschirm in Kombination mit einer optionalen Kamera (CMU-BR100) für Skype-Telefonate nutzen. Pluspunkte gibt es für die Möglichkeit, das Gerät mit einem Smartphone (iOS oder Android) samt „Media Remote“-App zu steuern. Die Anschlussleiste ist mit vier HDMI-Eingängen, mit einem optischen Digitalausgang und mit den üblichen analogen Schnittstellen besetzt, darunter Komponente, Composite-Video, Scart, VGA, und ein Kopfhörerausgang. Abgerundet wird die Leiste von zwei USB-Buchsen, über die man Multimedia-Dateien abspielen und TV-Sender aufnehmen kann (PVR-ready). Mit an Bord des 40-Zöllers ist ein HDTV-fähiger Tuner für Antenne, Kabel und Satellit, der die DVB-Standards der zweiten Generation unterstützt, also DVB-T2, DVB-C2 und DVB-S2. Demnach ist der Fernseher schon jetzt für die digitale Zukunft gerüstet. Wer Wert auf Bezahlsender legt, platziert ein optionales CAM samt Smcartcard im dafür vorgesehenen CI-Plus-Slot. Das Full-HD-Panel wird mit seitlich verbauten LEDs hinterleuchtet, die lokal verdunkeln, es akzeptiert 3D-Signale (Shuttertechnik) und arbeitet mit einer Motionflow XR 800 Hz-Schaltung zur schlierenfreien Bewegtbildwiedergabe. Im Heim-Modus soll das Gerät durchschnittlich 73 Watt, im Demo-Modus rund 125 Watt Leistung aufnehmen.

Mit Blick auf die technischen Daten gibt sich der KDL-40HX855 keine Blöße: Er fischt Inhalte aus dem Netz oder von einem WiFi Direct-fähigen Gerät, bringt 3D-Effekte ins Wohnzimmer und punktet mit einem Triple-Tuner, der die DVB-Standards der zweiten Generation unterstützt. Bei amazon bekommt man den 40-Zöller im neuen Monolith Air Design für knapp 1400 EUR.


LG Electronics 32LM660S: WiDi-Zertifizierung

Den 32LM660S kann man per LAN oder WLAN ins Netz einbinden. Hersteller LG wirbt außerdem mit einer WiDi-Zertifizierung, demnach lässt sich der Fernseher mit einem WiDi-fähigen Notebook drahtlos wie ein externes Display ansteuern.

Steht die Verbindung zum Router, dann hat man Zugriff auf Multimedia-Dateien von DLNA-Servern im Heimnetz, also auf Computer, NAS-Systeme und Smartphones. Laut Datenblatt werden unter anderem DivX- und DivX HD-Videos, JPEG-Fotos und MP3-Dateien unterstützt. Alternativ lassen sich die kompatiblen Dateien von einem externen Speicher einlesen, wobei das Gerät gleich drei USB-Buchsen vorweisen kann. Mit einem aktiven Breitbandanschluss bringt man per LAN oder WLAN außerdem diverse Online-Dienste auf den Schirm, darunter die HbbTV-Angebote der TV-Sender. Man darf sich überdies auf einen integrierten Browser zum freien Surfen im World Wide Web freuen. In Sachen Bedienkomfort setzt das Unternehmen auf die „Magic Remmote“ getaufte Fernsteuerung, dank der sich die Menüs mit einfachen Gesten und mit einem Scrollrad durchforsten lassen. Ein klassischer Signalgeber ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten. Zum Lieferumfang gehören überdies vier Polfilterbrillen und ein Polarisationsclip für Brillenträger, Zubehörteile, die für den 3D-Effekt unerlässlich sind. Spieler, die bei einem 2D-Spiel für zwei Personen keinen Splitscreen sehen wollen, besorgen sich passende Dual Play-Brillen. Im 2D-Modus löst das Panel, das mit LEDs hinterleuchtet wird und in Sachen Bewegtbild auf eine 400 Hertz-Schaltung setzt, mit 1920 x 1080 Pixeln auf. Im 3D-Modus halbiert sich die vertikale Auflösung. Für Blu-ray-Player, Spielekonsolen, Computer und ähnliche Zuspieler stehen vier HDMI-Eingänge, ein Composite-Video-Eingang, eine Scart- und eine VGA-Buchse bereit. Ein Kopfhörerausgang, ein optischer Digitalausgang und zwei Antennenbuchsen für DVB-T, DVB-C und DVB-S2 runden die Anschlussmöglichkeiten ab. Der eingebaute Triple-Tuner unterstützt den HDTV-Empfang, verschlüsselte Sender sind mit Blick auf den CI-Plus-Slot ebenfalls kein Problem. Zudem lässt sich das TV-Programm auf einen USB-Speicher mitschneiden. Im Betrieb soll der 32-Zöller durchschnittlich 41 Watt Leistung aufnehmen.

3D-Fans, die einen netzwerkfähigen 32-Zöller inklusive Triple-Tuner und PVR-Funktion suchen, der dank schmaler Displayeinfassung auch optisch überzeugt, bekommen den 32LM660S für knapp 800 EUR. Die Fachmagazine hatten das Gerät noch nicht auf dem Prüfstand.


Pioneer VSX-922: HDMI Standby Through

Das zweitgrößte Modell im neuen AV-Sortiment von Pioneer, der VSX-922, unterstützt einen Modus namens HDMI Standby Through. Soll heißen: Video- und Tonsignale lassen sich per HDMI auch dann zum Fernseher durchschleifen, wenn der Receiver im Standby ist.

Praktisch ist der neue Modus, wenn man zwar einen Film schauen, allerdings nicht das komplette Surround-System aktivieren will. Zu den erweiterten HDMI-Funktionen zählt auch der integrierte Audio-Rückkanal (ARC), über den das Tonsignal des Fernsehers ohne separate Digitalverbindung zum Receiver gelangt – falls der Fernseher ebenfalls mit HDMI 1.4 und einem Audio-Rückkanal aufwartet. Zudem garantiert Pioneer eine Kompatibilität mit allen gängigen 3D-Formaten. Neben sechs HDMI-Eingängen und einem passenden Ausgang wirft das Modell einen optischen und einen koaxialen Digitaleingang, einen Komponenteneingang, drei Composite-Video-Eingänge, einen Composite-Video-Ausgang, vier analoge Audio-Eingänge, einen Cinch-Vorverstärkerausgang für Zone 2, zwei Subwoofer-Vorverstärkerausgänge, Antennenstecker, eine Kopfhörerbuchse, eine USB-Schnittstelle und einen Ethernet-Port in die Waagschale. Über die USB-Schnittstelle an der Vorderseite kann man komprimierte LPCM-, WAV- und FLAC-Dateien mit bis zu 192 kHz / 24 Bit abspielen, außerdem lassen sich iPod, iPad und iPhone anschließen. Alternativ werden die kompatiblen Dateien per LAN beziehungsweise optional per WLAN – der WLAN-Adapter AS-WL300 ist separat erhältlich – von einem DLNA-Server im Heimnetz abgerufen. Das Audio-Streaming via AirPlay – hier wird die Wiedergabe direkt an der Quelle gesteuert, also an einem iPod touch, einem iPad oder einem iPhone mit iOS ab 4.2 beziehungsweise an einem PC oder MAC mit iTunes ab 10.1 – wird ebenfalls unterstützt. Mit einem aktiven Breitbandanschluss kann man überdies Radiosender aus dem Internet anhören. Wer ein Mobiltelefon oder ein Notebook mit Bluetooth nutzt und die Signale drahtlos zuspielen will, besorgt sich einen Adapter namens AS-BT200. Der knapp zehn Kilogramm schwere Receiver decodiert die aktuellen HD-Tonspuren sowie Dolby ProLogic IIz, punktet mit einer automatischen Lautsprechereinmessung und belastet die sieben Kanäle mit jeweils 150 Watt an sechs Ohm.

Mit 3D-Signalen und Inhalten aus dem Netz hat der VSX-922 kein Problem. Auf der Haben-Seite verbucht das Gerät zudem den HDMI Standby Through-Modus, einen Audio-Rückkanal und die Fähigkeit zur Videokonvertierung. Bei amazon ist man mit knapp 550 EUR dabei.


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