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LG Electronics XA16: Rippt CDs in doppelter Geschwindigkeit

Die XA16 spielt Audio- und MP3-CDs sowie Musikdateien von einem USB-Medium. Überdies kann man die Titel einer Audio-CD im MP3-Format auf den optionalen USB-Speicher kopieren – wahlweise in einfacher (X1 Speed) oder in doppelter Geschwindigkeit (X2 Speed).

Wer es nicht ganz so eilig hat, rippt die CD in Echtzeit und kann sie parallel anhören. Im Modus X2 Speed rotiert die CD doppelt so schnell, hier muss man auf die simultane Wiedergabe verzichten. Bei einer Aufnahme – egal, ob eine Audio-CD, eine Radiosendung oder Musik von einem externen, per Aux angeschlossenen Player mitgeschnitten wird – soll man außerdem die Bitrate variieren können, konkreter wird LG leider nicht. Sicher ist: Die Anlage verarbeitet MP3- und WMA-Dateien mit einer Bitrate zwischen 32 und 320 kbps beziehungsweise einer Sampling-Frequenz zwischen 32 und 48 kHz. Beim Abspielen werden die ID3-Tags der Lieder, also Informationen zum Titel, zum Album und zum Interpreten, im dimmbaren LC-Display angezeigt. Den USB- und den Aux-Eingang hat LG vorne am Gerät verbaut, eine Kopfhörerbuchse sucht man vergeblich. Mit Blick auf die Rückseite entdeckt man eine UKW-Wurfantenne und die farblich codierten Boxenklemmen. Der eingebaute UKW-Tuner ist RDS-fähig und bietet 50 Speicherplätze, die im Set enthalten Lautsprecher werden mit jeweils fünf Watt belastet und sollen den Frequenzbereich von 40 bis 20000 Hertz abdecken können. Zu Anzahl, Größe und Material der verbauten Chassis gibt es keine Informationen. Eine einzelne Box ist 13,2 Zentimeter breit, 20,7 Zentimeter hoch, 15,6 Zentimeter tief und bringt 1040 Gramm auf die Waage. Die Steuereinheit ist genauso hoch, mit 15 respektive 21,7 Zentimetern allerdings etwas breiter und tiefer. Im Betrieb soll die XA16, der eine Fernbedienung samt Batterien beiliegt, nur 15 Watt Leistung aufnehmen.

In Sachen Funktionalität zeigt sich das Micro-System spendabel, während die Anschlussleiste eher spärlich besetzt ist. So fehlen ein Kopfhörerausgang und eine 75-Ohm-Antennenbuchse. Wer in Büro oder Kinderzimmer mit zehn Watt Ausgangsleistung leben kann, bekommt die Anlage bei amazon für knapp 73 EUR.


Thomson 32HS4246CW: HD-ready & LED-Backlight

Den 32HS4246 bekommt man nicht nur im allgegenwärtigen Klavierlack (Zusatz „C“), sondern auch in einer weißen Ausführung (Zusatz „CW“). Dank LED-Backlight ist das HD-ready-Gerät nur 3,6 Zentimeter tief.

Bei der Wiedergabe einer Blu-ray sollte man in einiger Entfernung vor dem Bildschirm sitzen, denn die volle HD-Auflösung von derzeit 1920 x 1080 Pixeln unterstützt das Gerät nicht. Auf eine 100- oder 200 Hertz-Schaltung, mit der sich schnelle Bildfolgen flüssig und ohne Nachzieheffekte darstellen lassen, muss man ebenfalls verzichten. Thomson bescheinigt dem LCD-Panel im 16:9 Format eine Reaktionszeit von zwei Millisekunden und einen Blickwinkel von 170 Grad – horizontal wie vertikal. Zum externen TV-Receiver muss man nur greifen, wenn das Fernsehprogramm via DVB-S2 ins Haus kommt, schließlich hat das Modell einen HDTV-fähigen Kombituner für Antenne (DVB-T) und Kabel (DVB-C) an Bord. Für verschlüsselte Angebote steht ein CI-Plus-Slot bereit, hier platzieren Pay-TV-Abonnenten ein optionales CAM-Modul und die Smartcard ihres Anbieters. Die Anschlussleiste ist mit zwei HDMI-Eingängen (bis 1080p), einem Komponenteneingang (bis 1080i), einer Scart- und einer VGA-Buchse, einer USB-Schnittstelle, einem koaxialen Digitalausgang und einem Kopfhörerausgang ausreichend, allerdings nicht sehr üppig besetzt. Über den koaxialen Digitalausgang gelangt das Tonsignal zu einem AV-Receiver ohne HDMI-Eingang. Intern greift der Fernseher auf zwei Lautsprecher zurück, die mit einer RMS-Ausgangsleistung von jeweils zwei Watt belastet werden. Per USB lassen sich komprimierte Foto-, Video- und Musikdateien von einem externen Speicher abspielen. Im Betrieb soll der 32-Zöller nuir knapp 30 Watt Leistung aufnehmen, im Standby begnügt er sich mit 0,28 Watt.

Auf der Haben-Seite verbucht das schlanke Gerät einen DVB-T- und einen DVB-C-Tuner, einen USB-Anschluss und LED-Backlight. Abzüge muss man bei der Auflösung machen, außerdem fehlt ein Sat-Tuner. Wer damit leben kann, findet den 32HS4246 bei amazon für 350 EUR.


SVS LogiSat 4600 Twin HD PVR CI+: Inklusive Festplatte

Beim 4600 Twin HD PVR CI+ hat Hersteller Logisat – die Produktbezeichnung verrät es schon – ein doppeltes Empfangsteil verbaut. Man darf sich ferner auf eine interne Festplatte mit 500 Gigabyte Speicherplatz freuen.

Dank doppeltem Empfangsteil kann man ein Programm anschauen und gleichzeitig einen zweiten Sender – egal, ob horizontal oder vertikal polarisiert – auf die eingebaute Festplatte aufnehmen. Voraussetzung ist eine Sat-Schüssel mit zwei separaten Ableitungen beziehungsweise ein Unicable-System mit einer einzelnen Ableitung. Weil der DVB-S2-Receiver den DiSEqC-Standard 1.2 unterstützt, kann man ihn an einer Satellitenanlage mit Drehmotor nutzen. Dank eingebautem CI-Plus-Schacht bringt er nicht nur die freien, sondern in Kombination mit einem optionalen CAM-Modul samt Smartcard auch die verschlüsselt via Astra HD+ ausgestrahlten HDTV-Sender auf den Fernseher. Eben jener wird per HDMI oder Komponente mit der Box verbunden, außerdem stehen zwei Scart-Buchsen bereit. Abgerundet wird die Anschlussleiste von zwei LNB-Eingängen, von zwei LNB-Ausgängen mit Durchschleiffunktion, von einem koaxialen und einem optischen Digitalausgang. Über die Digitalausgänge transportiert man das Tonsignal zu einem AV-Receiver ohne HDMI-Eingang. An der Rückseite hat LogiSat obendrein eine USB-Buchse und einen Netzschalter verbaut, mit dem man das Gerät komplett von der Stromversorgung trennen kann. Ein Mini-USB-Adapterkabel, ein Durchschleifkabel und eine programmierbare Universalfernbedienung gehören zum Lieferumfang. In Sachen Bedienkomfort wirft der 35 Zentimeter breite, sieben Zentimeter hohe und 26,5 Zentimeter tiefe Receiver nicht zuletzt ein alphanumerisches Display zur Anzeige von Kanalnummern und Kanalnamen in die Waagschale.

Das doppelte Empfangsteil für DVB-S2, der CI-Plus-Schacht für Pay-TV-Sender und die eingebaute Festplatte für TV-Aufnahmen stehen dem LogiSat 4600 Twin HD PVR CI+ gut zu Gesicht. Leider gibt es noch keine Testberichte zur Box, die mit knapp 360 EUR gehandelt wird. Für den 4500 Twin HD PVR mit CI- statt CI-Plus-Schacht werden derzeit 250 EUR fällig.


Acer P1220: XGA-Auflösung und 2700 ANSI-Lumen

Weil der P1220 nativ mit 1024 x 768 Pixeln im Seitenverhältnis 4:3 auflöst (XGA), gilt er als HD-ready. Pluspunkte gibt es in Sachen Lichtleistung, denn mit einer Helligkeit von 2700 ANSI-Lumen eignet sich der DLP-Projektor für den Einsatz in relativ heller Umgebung.

2700 ANSI-Lumen schafft das Gerät im Standardbetrieb. Wer die Lebenserwartung der Lampe von geschätzten 5000 auf 6000 Stunden erhöhen, das Betriebsgeräusch von 29 auf 27 Dezibel senken und nicht so viel Strom verbrauchen will, aktivert den Eco-Modus. Im Eco-Modus soll die 180 Watt Lampe solide 2160 ANSI-Lumen erreichen. Neben Bildern in XGA-Auflösung lassen sich Signale mit 1920 x 1080 Pixeln beziehungsweise 1600 x 1200 Pixeln zuspielen – allerdings nur interpoliert, demnach muss man bei der Blu-ray-Wiedergabe einen Qualitätsverlust in Kauf nehmen. Bei einem Projektionsabstand von zwei Metern ergibt sich eine sichtbare Diagonale von 50 Zoll. Steht das Gerät knapp 60 Zentimetern von der Leinwand entfernt, sind es 23 Zoll, bei einem Projektionsabstand von 7,62 Metern satte 300 Zoll. Der Beamer empfiehlt sich für die Front- und Rückprojektion, außerdem kann man ihn an der Decke montieren. Eine vertikale Keystone-Korrektur von +/- 40 Grad sorgt dafür, dass die Bilder unverzerrt bleiben, wenn man den Projektor nicht im 90 Grad-Winkel zur Leinwand aufstellt. Man darf sich ferner auf einen 2-fachen Digitalzoom und auf einen eingebauten Lautsprecher freuen, der laut Datenblatt mit einer Ausgangsleistung von zwei Watt belastet wird. In Sachen Konnektivität wirft Acer einen HDMI-Eingang, zwei VGA-Eingänge und einen passenden Ausgang für einen Kontrollmonitor, S-Video, einen Composite-Video-Eingang, einen Audio-Eingang, einen Audio-Ausgang und eine USB-Buchse (Typ B) zur Fernsteuerung in die Waagschale. Das 28,4 Zentimeter breite, 8,2 Zentimeter hohe, 23,4 Zentimeter tiefe und 2,3 Kilogramm schwere Gerät kommt inklusive VGA-Kabel, Transporttasche und Fernbedienung ins Haus.

1080p-Signale lassen sich nur interpoliert zuspielen. In Sachen Lichtleistung ist der P1220 besser aufgestellt, außerdem unterstützt er 3D-Signale mit 120 Hertz (DLP-Link). In Relation zur gebotenen Ausstattung sind die Anschaffungskosten von derzeit 580 EUR (amazon) vertretbar.


Grundig MPaxx 928 SP Hydrox: Stoßfest und wasserdicht

Keine Frage: Den MPaxx 928 SP Hydrox hat Grundig für Fußballfans entworfen. Dafür spricht neben der optischen auch die technische Seite, denn das Gerät ist stoßfest und dank einer Folie im Inneren wasserdicht.

Bei starken Regengüssen und heftigen Rempler nimmt der Player keinen Schaden – zumindest laut Hersteller. Von einem Wasserschutz nach Schutzklasse IPX7 oder IPX8 (Schutz gegen zeitweiliges beziehungsweise dauerndes Untertauchen) ist im Datenblatt keine Rede. Erstaunlich, schließlich eignet sich der baugleiche, wenn auch etwas schlichter gestaltete 928 Hydrox für Tauchgänge bis zu drei Meter Tiefe. Die schwarz-weiße Oberfläche des 6,9 Zentimeter breiten, 4,4 Zentimeter hohen und zwei Zentimeter tiefen Hydrox soll außerdem kratzfest sein. Genau wie beim MPaxx 900, beim MPaxx 920 und beim MPaxx 940 hat Grundig an der Rückseite einen Halteclip verbaut, mit dem sich der Player an Jacke, Hemd oder Rucksack befestigen lässt. Wer das Gerät beim Training nutzt, darf sich auf ein mitgeliefertes Neoprenband freuen, das sicheren Halt am Arm verspricht. Zum Lieferumfang gehören ferner ein USB-Adapter, ein In-Ear-Kopfhörer mit Ohrbügeln und ein blauer Hacky-Sack mit Grundig-Schriftzug. Per USB kopiert man MP3- und WMA-Dateien auf den zwei Gigabyte großen Flash-Speicher, wobei laut Hersteller bis zu acht Unterverzeichnisse unterstützt werden. Gleichzeitig wird der integrierte Lithium-Polymer-Akku mit neuer Energie versorgt. Ist der 120 mA-Akku nach 2,5 Stunden komplett geladen, soll das 25 Gramm leichte Gerät bis zu sieben Stunden lang Musik spielen. Wer den Klang optimieren will, aktiviert eine der insgesamt sechs Equalizer-Einstellungen.

Für Fußballfans, die vom runden Leder nicht genug bekommen, ist der stoß- und wasserdichte MPaxx 928 SP Hydrox sicher interessant. Als Schnäppchen kann man den Player mit einer UVP von 59 EUR leider nicht bezeichnen.


SVS Skyvision LogiSat 2350 HD+: Smartcard-Reader integriert

Mit dem LogiSat 2350 HD+ – Distributor in Deutschland ist SVS Skyvision – bringt man nicht nur freie Sender in SD- und HDTV-Auflösung, sondern dank integriertem Smartcard-Reader auch verschlüsselte Programme auf den Bildschirm.

Die Smartcard für das HDTV-Paket von Astra HD+ wird gleich mitgeliefert und ist für ein Jahr freigeschaltet. Nach Ablauf der ersten zwölf Monate schlägt der HD+ Empfang mit einer jährlichen Servicepauschale von derzeit 50 EUR zu Buche. Einen CI- beziehungsweise CI-Plus-Schacht für weitere Pay-TV-Angebote hat Hersteller LogiSat nicht verbaut. In Sachen Konnektivität darf man sich ferner auf einen HDMI-Ausgang, auf eine Scart-Buchse und auf einen optischen Digitalausgang freuen. Über den optischen Digitalausgang transportiert man das Tonsignal zu einem AV-Receiver ohne HDMI-Eingang, ein analoger Audio-Ausgang für ältere HiFi-Systeme bleibt außen vor. Abgerundet wird die Anschlussleiste von einer USB-Schnittstelle zur „Bildwiedergabe“, etwaige Software-Updates werden direkt via Satellit geladen. Mit welchen Bildformaten das Gerät im Einzelnen zurechtkommt und ob sich auch Video- und Musikdateien vom externen USB-Speicher abspielen lassen, verrät der Hersteller nicht. Vorne am Gerät hat LogiSat ein numerisches Display zur Anzeige der Kanalnummer verbaut. Für den gewünschten Bedienkomfort sorgen außerdem ein mehrsprachiges OSD-Menü (Deutsch, Englisch, Türkisch), 5000 Programmspeicher, acht individuell organisierbare Favoritenlisten und der obligatorische elektronische Programmführer samt 8-fachem Multifunktions-Timer. Dank DiSEqC-Standard 1.2 und 1.3 (USALS) lässt sich die 28 Zentimeter breite, fünf Zentimeter hohe und 17 Zentimeter tiefe DVB-S2-Box an einer motorgetriebenen Drehanlage einsetzen.

Legt man Wert auf die HD-Programme der privaten Sender, dann ist ein DVB-S2-Receiver mit integriertem Smartcard-Reader durchaus eine Überlegung wert. Wer sich in Sachen Pay-TV mehr Flexibilität wünscht, sollte zu einer Variante mit CI- oder CI-Plus-Modul greifen.


Optoma ML300: VGA, Mini-HDMI und USB

Mit dem ML300 schickt Optoma einen weiteren DLP-Projektor ins Rennen, der dank LED-Licht besonders kompakt ist. Trotz platzsparender Abmessungen punktet das Gerät in Sachen Anschlussfreude. So hat man nicht nur eine VGA-Buchse, sondern außerdem einen Mini-HDMI-Eingang, einen Kartenslot und zwei USB-Schnittstellen verbaut.

Über die micro-USB-Schnittstelle an der Seite kann man Multimedia-Dateien vom Computer auf den internen Speicher beziehungsweise auf eine microSD-Karte kopieren, das passende Adapterkabel (micro-USB zu USB Typ-A) gehört zum Lieferumfang. Alternativ lässt sich der Inhalt des Computerbildschirms per USB, VGA oder HDMI direkt an die Wand projizieren. Über die zweite, an der Rückseite verbaute USB-Buchse spielt man die kompatiblen Dateien von einem externen, mit FAT32 formatierten Speicher ab. Abgerundet wird die Anschlussleiste von einem AV-Eingang, von einem 3,5 Millimeter Kopfhörer- respektive Audio-Ausgang und von einer Netzwerkbuchse. Laut Datenblatt werden AVI-, MOV-, MP4-, 3GP-, WMV- und MKV-Videos, JPEG- und BMP-Fotos, MP3-, AAC- und WMA-Musikdateien sowie diverse Office-Dokumente unterstützt, nämlich PPT und PPTV (Power Point), DOC, DOCX (Word), XLS, SLSX (Excel) und PDF (Adobe). Dank DLP-Link-Unterstützung darf man sich ferner auf eine Kompatibilität mit 3D-Signalen in 120 Hertz freuen. Wer neben 3D-Spielen vom Computer auch 3D-Blu-ray-Filme anschauen will, braucht eine spezielle Konverter-Box und natürlich eine passende 3D-Brille. Das mit einem 0,45 Zoll großen DMP-DLP-Chip ausgestattete Gerät löst nativ mit 1280 x 800 Pixeln im 16:10 Format auf, erreicht laut Datenblatt eine Helligkeit von 300 ANSI-Lumen und ein Kontrastverhältnis von 3000:1. Pluspunkte gibt es in Sachen Bedienkomfort, denn dank vertikaler Keystone-Korrektur (+/-30 Grad) muss der Projektor nicht zwingend im 90 Grad-Winkel zur Leinwand stehen. Im Betrieb soll sich das 18,4 Zentimeter breite, 4,4 Zentimeter hohe, 10,4 Zentimeter tiefe und 635 Gramm schwere Gerät mit einer Leistungsaufnahme von maximal 93 Watt begnügen.

Kompakt und trotzdem anschlussfreudig. Für einen DLP-Projektor mit LED-Technik ist der Optoma ML300 zudem leuchtstark, demnach muss man den Raum nicht komplett verdunkeln. Bleibt abzuwarten, ob der Beamer auch im Praxistest überzeugt – die Fachmagazine hatten ihn noch nicht im Labor.


LG Electronics FA166: Vier Chassis pro Box

Kräftig sieht sie aus, die kompakte FA166 – vor allem mit Blick auf die Lautsprecher, denen LG nicht nur drei Wandler an der Vorderseite, sondern obendrein je ein seitlich verbautes und vermutlich passiv angetriebenes Chassis spendiert hat.

Die Lautsprecher – laut Datenblatt handelt es sich um 2-Wege-Boxen, in der Bedienungsanleitung nennt man sie „3-Weg 4-Lautsprecher“ – werden mit einer Dauerton- beziehungsweise Nennleistung von jeweils 80 Watt belastet. Gemeinsam sollen die Chassis den Frequenzbereich von 40 bis 20000 Hertz abdecken. Zur Größe und zum Material der Treiber erfährt man nichts. Sicher ist: Man kann die 12,6 Zentimeter breiten, 29,5 Zentimeter hohen, 31,5 Zentimeter tiefen und 3,26 Kilogramm schweren Boxen direkt neben oder in einiger Entfernung zur Steuereinheit platzieren. Das CD-Laufwerk, ein Slot-in-Mechanismus, befindet sich oben auf der Steuereinheit, hier hat LG außerdem einen Docking-Port für alle gängigen iPod- und iPhone-Modelle mit 30 Pin-Dock-Connector verbaut. Das optische Laufwerk verarbeitet Audio-CDs und gebrannte Rohlinge (CD-R, CD-RW) mit MP3- und WMA-Dateien. Wer für die komprimierten Dateien keinen Rohling verschwenden will, liest sie über die USB-Buchse an der Vorderseite von einem externen Speicher ein, also von einem Speicherstick oder einem entsprechend ausgerüsteten MP3-Player. Per USB soll man außerdem Audio-CDs, UKW-Sendungen und Tonsignale externer, per Aux mit dem Gerät verbundener Quellen aufnehmen können. Die Bitrate der Aufnahmen ist variabel, bei Audio-CDs kann man außerdem zwischen zwei Geschwindigkeiten wählen. Wer den Klang der Anlage optimieren will, darf sich auf sieben Equalizer-Modi und auf eine Technik namens „MP3 Optimizer“ freuen, die verlustbehaftet komprimierten Dateien aufpolieren soll – so das Versprechen des Herstellers. Separate Regler für Bässe und Höhen sucht man vergeblich.

Bei der „Stiftung Warentest“ stand die FA166 bereits auf dem Prüfstand. In einem Test über 13 Systeme landet sie mit einer „guten“ Note (2,5) auf dem achten Platz. Wer mit dem basslastigen Spiel der Anlage kein Problem hat, bekommt sie bei amazon zur Zeit für knapp 193 EUR.


SVS Skyvision mySat 415 HD: Scart und HDMI

Einsteiger in Sachen Digitalempfang, die keine Unsummen für einen neuen Receiver ausgeben wollen, bekommen den mySat 415 HD für knapp 80 EUR. Es handelt sich um eine HDTV-fähige Empfangsbox, der Hersteller mySat zwei Scart-Buchsen und einen HDMI-Ausgang spendiert hat.

Demnach ist das Gerät für ältere Röhrenfernseher und für moderne Flachbildschirme gleichermaßen geeignet. Anschlussseitig wirft die Box überdies einen koaxialen Digitalausgang in die Waagschale, über den man das Tonsignal zu einer Surround-Anlage ohne HDMI-Eingang transportiert. Ein analoger Audio-Ausgang bleibt laut Datenblatt außen vor. Wer keinen AV-Receiver mit Digitaleingang besitzt und das Tonsignal trotzdem abgreifen will, muss den Umweg über die Scart-Buchse nehmen. Abgerundet wird die Anschlussleiste von einer USB-Schnittstelle an der Vorderseite, über die man Software-Aktualisierungen auf das Gerät laden kann. Ob sich per USB auch komprimierte Foto-, Video- und Musikdateien abspielen lassen, wie es üblicherweise der Fall ist, verrät Distributor SVS Skyvision nicht. Für die freien Sender in SD- und HDTV-Auflösung stehen 5000 Speicherplätze und vier individuell organisierbare Favoritenlisten bereit. Verschlüsselte Angebote bleiben mangels integriertem Smartcard-Reader beziehungsweise CI- oder CI-Plus-Slot außen vor. In Sachen Bedienkomfort stehen eine mehrsprachige Benutzeroberfläche, ein elektronischer Programmführer inklusive 8-fachem Multifunktionstimer und ein numerisches Display zur Anzeige der Kanalnummer bereit. Dank DiSEqC-Standard 1.2 beziehungsweise der als USALS bezeichneten Erweiterung 1.3 kann man die Box an einer Sat-Anlage mit Drehmotor einsetzen. Zu den Abmessungen und zur Leistungsaufnahme gibt es keine Informationen.

Sehr simpel, wobei simpel nicht zwingend schlecht bedeutet. Wer zur Zeit noch analog empfängt und einen Digitalreceiver sucht, der sich auf seine Kernfunktion beschränkt, könnte am mySat 415 HD durchaus Gefallen finden. Die Fachmagazine hatten das Gerät noch nicht im Labor.


SVS Skyvision LogiSat 1300 HD: Sender in SD- und HD-Qualität

Ist man im Besitz einer Sat-Schüssel mit Universal-LNB und auf der Suche nach einem einfachen Digitalrececiver, dann lohnt ein Blick zum LogiSat 1300 HD: Das in Deutschland von SVS Skyvision vertriebene Gerät empfängt Programme in SD- und HDTV-Auflösung.

Die wichtigsten Satellitenpositionen sind ab Werk vorprogrammiert, demnach lässt sich der Receiver direkt in Betrieb nehmen. Beim Ausrichten des Parabolspiegels hilft eine optische Signalanzeige. Man darf sich ferner auf einen automatischen Sendersuchlauf, auf 5000 Programmspeicherplätze und auf vier Favoritenlisten freuen. Natürlich gehört ein elektronischer Programmführer mit einer Vorschaufunktion für bis zu sieben Tage zur Ausstattung. An den elektronischen Programmführer ist ein Multifunktions-Timer für acht Ereignisse gekoppelt. Sinn macht der Timer, wenn man das Programm zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt automatisch wechseln oder eine Sendung aufnehmen will. Die TV-Aufnahmen, die sich natürlich auch manuell starten lassen, landen auf einem per USB angeschlossenen, separat erhältlichen Speicher, also auf einem Speicherstick oder einer externen Festplatte. In welchem Format die Sendungen gespeichert werden, verrät der Hersteller nicht. Über die USB-Schnittstelle lassen sich außerdem JPEG- Fotos ab- und etwaige Software-Updates einspielen. Offen bleibt, ob man per USB auch MP3-Dateien wiedergeben kann. Die AV-Signale gelangen über eine HDMI-Buchse zum Flachbildfernseher, einen Scart-Anschluss für ältere Röhrengeräte hat LogiSat nicht verbaut. Wer das Tonsignal zu einem AV-Receiver ohne HDMI-Eingang schicken will, nutzt den koaxialen Digitalausgang. Das 22 Zentimeter breite, 4,5 Zentimeter hohe, 16,5 Zentimeter tiefe und mit einer numerischen Anzeige bestückte Gerät unterstützt die DiSEqC-Standards 1.1, 1.2 und die Erweiterung USALS (1.3) für den Einsatz an einer motorgetriebenen Drehanlage. Mit Unicable-Systemen hat die Box ebenfalls kein Problem.

Wer keinen Wert auf verschlüsselte Sender legt und einen Receiver sucht, der sich auch als Recorder behauptet, hat ihn im LogiSat 1300 HD gefunden. Das bislang ungetestete Gerät schlägt mit 90 EUR zu Buche.


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