4 Flachbildfernseher mit 46/47 Zoll im Test: Sieg für den Toshiba

zurück zur Übersicht

Der in Schwarz gehaltene Toshiba 46XV635D ruht auf einem stabilen Dreibein. Mit an Bord sind ein Tuner für das digitale Kabelprogramm DVB-C, die gängigen analogen und digitalen Schnittstellen sowie ein SDHC-Speicherkartenslot und eine USB-Buchse. Über Letztgenannte bringt man HD-JPEG-Bilder, DivX-Videos, MPEG2-Dateien und MP3-Musik auf den Fernseher. Videos in hoher Auflösung, darunter DivX-HD, unterstützt der Toshiba nicht. Der SDHC-Kartenslot bleibt auf die Wiedergabe von HD-JPEG-Bildern beschränkt. Der elektronische Programmführer wurde im Vergleich zur vorangegangenen Serie aufgewertet und überzeugt mit übersichtlicher Strukturierung. Auf der Fernbedienung, bei der sich die Tastenanordnung geändert hat, befindet sich neuerdings eine Quick-Menü-Taste. In Sachen Bild- und Tonverbesserung setzt Toshiba auf einen Experten-Modus zur Farboptimierung und auf automatische Hilfsmittel wie Autoview und Dolby Volume. Eine Technik namens „Resolution+“ soll die Schärfe der Darstellung verbessern. Offensichtlich klappt das gut, denn der Fernseher liefert die „höchste Durchzeichnung“ im Test. Besonders gelungen fand man die Qualität von DVB-T-Signalen, während analoge Bilder im direkten Vergleich ziemlich flau wirken. Dank 100 Hertz-Technik ist auch die Bewegtdarstellung sauber, wenngleich nicht alle Ruckler restlos ausgemerzt werden.

Der Toshiba ist in Sachen Multimedia sicher nicht schlecht ausgestattet. Dass es trotzdem besser geht, beweist der Sony KDL-46V5500. Zwar muss man hier auf einen SDHC-Kartenleser verzichten, dafür wurde eine Ethernet-Buchse verbaut. Über diese Schnittstelle spielt der Sony Musik, Fotos sowie AVCHD-, HDV- und MPEG2-Filme direkt vom PC ab. Außerdem besitzt der 47-Zöller einen USB-Anschluss, über den sich ebenfalls Musik, Fotos und Videos, allerdings keine AVCHD- und MPEG-2, sondern nur MPEG-1-Videos wiedergeben lassen. Über das Netzwerk hat man ferner Zugriff auf einige Internet-Dienste, wobei das Angebot mit Analoguhr, Kalender und RSS-Feedreader eher begrenzt ist. Beim Fernsehempfang greift der Sony auf Tuner für DVB-T und DVB-C zurück, außerdem ist der übersichtliche Programmführer Guide+ mit an Bord. Das Bild des ebenfalls integrierten analogen Tuners ist rauscharm, allerdings waren Treppenstufen an diagonalen Linien und etwas zu grobe Farbabstufungen nicht zu übersehen. In abgeschwächter Form gilt das auch für die digitalen Empfangsteile. Motionflow 100 Hertz hat der Fernseher nicht zu bieten, trotzdem liefert er eine einigermaßen solide Bewegtdarstellung. Außerdem darf man sich – vor allem bei HD-Zuspielungen – auf „ordentliche“ Schärfe und einen „passablen“ Kontrast freuen.

Der sehr gut verarbeitete Toshiba liefert die beste Bildqualität und sichert sich damit den Testsieg. Multimedia-Fans, die nicht auf eine Netzwerkbuchse verzichten möchten, sind mit dem Sony besser beraten.

Die Testergebnisse im Überblick finden Sie hier.

Verwandte Artikel

 
Kommentar schreiben 
Name (Nickname):*
E-Mail (wird nicht veröffentlicht):*
Website:
Summe von 10 + 1 ?:*
* Pflichtfelder Datenschutzrichtlinie