2 Fernseher mit LED-Hintergrundlicht im Test: Beide „sehr gut“

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Dem 46PFL9704H/12 hat Philips einen DVB-T- und einen HDTV-fähigen DVB-C-Tuner spendiert. Mit an Bord ist außerdem ein CI-Plus-Schacht, der im Test alle gängigen CAM-Module problemlos erkannte. Der Kunde darf sich ferner auf eine USB-Buchse für die Wiedergabe von Musik, Bildern und Videos freuen. Obendrein hat man dank LAN-Anschluss Zugriff aufs lokale Netzwerk, wobei der Philips via „Net TV“ auch diverse Online-Inhalte (YouTube, Tagesschau) auf den Bildschirm bringt. Auf Wunsch wird die Verbindung drahtlos per WLAN hergestellt. VGA, Komponente, fünf HDMI-Anschlüsse und das als „Ambilight Spectra 3“ bekannte Stimmungslicht an der Geräterückseite runden die satte Ausstattung ab. Die Bildqualität ist durchweg gut: Blu-ray-Filme und TV-Signale werden farbecht und scharf dargestellt, auch die Bewegtdarstellung ist dank „Perfect Natural Motion“ absolut stimmig. Überrascht war man vom Klang der eingebauten Lautsprecher, die für derart flaches Gerät angenehm satt und differenziert tönten. Bildschirmmenü und Fernbedienung sind klar strukturiert, leichte Abzüge gibt es für den trägen elektronischen Programmführer. Insgesamt bringt es der 46-Zöller auf 96,5 Prozentpunkte.

Der Sony KDL-55X4500 misst 55 Zoll in der Diagonalen und ist demzufolge etwas teurer. Auch hier wurden ein DVB-T- und ein HDTV-fähiger DVB-C-Tuner integriert. Für Pay-TV-Sender steht eine CI-Schacht bereit, der im Test alle gängigen Empfangsmodulen erkannte. Über die USB-Schnittstelle kann man Bilder und Musik wiedergeben, Videoformate verarbeitet der Sony leider nicht. Per LAN streamt man Dateien vom lokalen Netzwerk, auf Inhalte aus dem Word Wide Web muss man allerdings verzichten. Die Fernsehbilder haben etwas mehr Kontur als beim Sony, während Blu-ray-Signale nicht ganz so scharf dargestellt werden. Fehlerfrei war das Ergebnis bei den eingespielten Burosch-Testsequenzen, selbst komplexe Laufschriften wurden „mit Bravour“ auf den Bildschirm gebracht. Pluspunkte kassiert der Sony für sein „blitzschnelles“ EPG, auch der Teletext baut die Seiten vergleichsweise flott auf. Etwas mehr Geduld braucht man beim Programmwechsel, hier besteht nach Meinung der Redaktion Verbesserungsbedarf. Testurteil: 93,6 Prozent.

Bis auf das träge EPG gibt sich der umfangreich ausgestattete Philips keine Blöße. Wer auf WLAN und YouTube-Videos verzichten kann, der bekommt mit dem 55-Zöller von Sony ebenfalls einen bildgewaltigen Spielpartner.

Die Testergebnisse im Überblick finden Sie hier.

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