Bei amazon schlägt der Toshiba 42XV635D momentan mit rund 730 Euro zu Buche. Trotzdem muss man nicht auf integrierte und HDTV-fähige Tuner für DVB-C- und DVB-T verzichten. Erste Pluspunkte gibt es für die schnellen Umschaltzeiten. Die logische und übersichtliche Bedienung lässt ebenfalls kaum Wünsche offen, auch die Multimedia-Fähigkeiten des 42-Zöllers fand man überzeugend: So lassen sich Bild-, Musik- und Video-Dateien nicht nur per USB, sondern auch über den SDHC-Kartenleser abspielen. Die Bildqualität zählt zu den besten dieses Vergleichs, leider kann man das von der Tonqualität nicht behaupten: Der Klang ist „wenig differenziert und klar“, so dass sich Toshiba in dieser Disziplin mit dem vorletzten Platz begnügen muss. Noch schlechter fand man den Klang des Samsung LE40B579. Leichte Abzüge bekommt der 42XV635D außerdem für die Bewegtdarstellung bei Blu-ray-Filmen, denn trotz aktivierter 100 Hertz-Schaltung wirken schnelle Szenen „etwas holprig“. Übrigens teilt der Toshiba dieses Schicksal mit dem Plasma von Panasonic, dem TX-P42GW10, der es in der Gesamtwertung auf Platz zwei bringt. Eben jener verursacht mit 68,75 Euro (bei einem Preis von 19,15 ct/kWh) übrigens die höchsten Betriebskosten pro Jahr. Für den Toshiba fallen im Mischbetrieb nur 40,53 Euro/ Jahr an.
Ganz oben auf dem Treppchen landet der Philips 42PFL8404. In Sachen Ausstattung bleibt das LCD-Gerät konkurrenzlos: So darf man sich nicht nur auf alle gängigen analogen Anschlüsse, auf vier HDMI-Buchsen, VGA und optischen Digitalausgang, sondern außerdem auf eine USB-Schnittstelle und einen Netzwerkanschluss freuen. Über das Netzwerk kann man diverse Dateiformate abspielen, einen „satten Bonus“ kassiert der Fernseher außerdem mit der „Net TV“-Funktion: Mit Net TV bringt man Online-Dienste wie YouTube, Tagesschau oder Kicker auf den Bildschirm. Beim Fernsehempfang stehen ein DVB-T- und ein DVB-C-Tuner bereit, der Empfang von HD-Programmen per Kabel machte im Test keine Probleme. Die Umschaltzeiten sind mit 1,6 Sekunden von SD- zu SD-Sender, mit 2,6 von SD zu HD und mit 2,5 Sekunden von HD zu HD ebenfalls überzeugend, kein Mitbewerber wechselt die Programme schneller. Das wichtigste zum Schluss: Der Philips lieferte im Test das beste Blu-ray- und DVD-Bild. Moniert werden eigentlich nur die langen Startzeiten von rund 24 Sekunden. So lange braucht der Philips, um aus dem Standby in den Betriebsmodus zu wechseln.
Philips kann sich auch in diesem Vergleich den Testsieg sichern. Für preisbewusste Kunden lohnt der Blick zum Toshiba.
Die Testergebnisse im Überblick finden Sie hier.

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