3 Beamer im Test: JVC liefert nahezu perfekte Vorstellung

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Der JVC DLA-HD 750 ist knapp 50 Zentimeter tief und 11 Kilogramm schwer. Mit seinen abgerundeten Kanten und der länglichen Form wirkt er trotzdem nicht zu wuchtig. Die Redaktion spricht in diesem Zusammenhang sogar von „angenehm schlank“. Dank Lens-Shift und motorisiertem Zoom kann man das Gerät flexibel aufstellen. Außerdem stehen verschiedene Bildmodi für jeden Anwendungsbereich zur Auswahl, so dass die Inbetriebnahme im Test schnell und problemlos vonstatten ging. Die Menüs sind übersichtlich, die Möglichkeiten zur Bildoptimierung umfangreich. Das Upscaling von Standardignalen gelingt sehr gut, auch wenn das Gerät erst mit HD-Kost zu voller Größe gelangt: Dank „extrem hoher“ Kontrastwerte wirkt das Ergebnis erstaunlich plastisch und dreidimensional. Der Kunde darf sich außerdem auf eine warme und fein abgestufte Farbdarstellung freuen. Obwohl der Hersteller auf eine Zwischenbildberechnung verzichtet hat, leistet das Gerät im 24p-Kinomodus ganze Arbeit. Moniert wird neben der fehlenden Zwischenbildberechnung eigentlich nur das relativ laute Betriebsgeräusch im dynamischen Lichtmodus. Trotzdem reicht es mit einer Note von 1,2 zum Testsieg.

Der knapp 5000 Euro günstigere Infocus X10 bringt es auf eine Gesamtnote von 1,8 und damit auf ein „gutes“ Ergebnis. Billig wirkt der DLP-Beamer im mattschwarzen Gehäuse trotzdem nicht: Die Verarbeitung ist sauber, die Stellräder für Fokus und Zoom arbeiten zuverlässig und sehr präzise. Auch bei den Einstellmöglichkeiten im logisch angeordneten Menü muss sich der Infocus nicht vor deutlich teureren Geräten verstecken. Leider lässt sich das Bild nicht per Lens-Shift, sondern nur digital verlagern. Berücksichtigt man außerdem den großen Mindestprojektionsabstand, dann ist man bei den Aufstellmöglichkeiten nicht ganz so flexibel. Kaum Anlass zur Kritik bot die Qualität der Bilder: Die Redaktion spricht von einer satten Schwarzdarstellung und leuchtenden Farben, das Ergebnis ist erstaunlich plastisch. Etwas zurückhaltender hätte Infocus in Sachen Farbdarstellung aber doch sein können, die Farben gleiten fast ins „Bonbonbunte“ ab. SD-Material bereitet der Infocus nicht ganz so gut auf wie die Mitbewerber, auch die Detailtreue bei dunklen Bildinhalten erreicht nicht das Niveau der Konkurrenz. Verzichten muss man außerdem auf eine Zwischenbildberechnung, wobei der Verzicht mit Blick auf den fairen Preis nicht allzu schwer fallen dürfte.

JVC übertrifft die Konkurrenz und sichert sich den verdienten Testsieg. Knapp dahinter platziert sich der ähnlich teure Planar. Mit einigem Abstand folgt der Preisschlager von Infocus, dem trotzdem ein gutes Ergebnis gelingt.

Die Testergebnisse im Überblick finden Sie hier.

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