3 tragbare DVD-Player im Test: Sony schnürt das beste Paket

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Der Sony DVP-FX730 wirkt schon auf den ersten Blick „formvollendet“ und hochwertig verarbeitet. Zudem überzeugt er die Tester mit kompakten Maßen und einem Gewicht von lediglich 840 Gramm. Das Display ist sieben Zoll groß und hat eine Auflösung von 480 x 234 Pixeln. Trotz niedriger Auflösung und obwohl keine digitalen Bildverbesserer an Bord sind, liefert der Bildschirm eine erstaunlich gute Qualität. Moniert wird lediglich ein leichtes Flimmern. Nicht ganz so gelungen fand man die Lautsprecher, die bei kräftigen Pegeln etwas unpräzise klingen. Für den ungetrübten Filmgenuss empfiehlt sich deshalb der Griff zum Kopfhörer, wobei Sony praktischerweise gleich zwei entsprechende Ausgänge integriert hat. Mit Blick auf die Anschlussleiste entdeckt man ferner jeweils einen Video- und Audioausgang sowie eine USB-Schnittstelle, über die sich MP3-Musik, JPEG-Fotos und DivX-Filme abspielen lassen. Das Laufwerk beherrscht die gängigen Disc-Formate, arbeitet leise und mit guter Fehlerkorrektur. Die Laufwerkslade schließt sicher und wurde perfekt eingepasst. Bedient wird der Player mittels übersichtlicher Tasten direkt am Gerät oder – besonders komfortabel – über die im Lieferumfang enthaltene Fernbedienung. Der Akku des DVP-FX730 brachte es im Test auf eine Laufzeit von knapp fünf Stunden. Fazit der Tester: „ein gelungenes, qualitativ optimales Paket“.

Äußerlich kommt der Odys Slim TV7700-R Vision eher schlicht daher, dafür punktet er in Sachen Funktionalität. So wurde neben dem DVD-Laufwerk ein Empfangsteil für DVB-T inklusive Aufnahmeoption integriert, außerdem stehen Musik-, Foto- und Spielefeatures bereit. Der LCD-Bildschirm ist sieben Zoll groß, hat eine Auflösung von 480 x 234 Pixeln und lässt sich komplett um 180 Grad drehen. Die Bildqualität fand man eher mäßig: Feine Details werden verschluckt und die Schärfe ist „maximal durchschnittlich“. Außerdem muss der Anwender Treppeneffekte in Kauf nehmen. Im TV-Betrieb überzeugen das komfortable EPG und die Aufnahmefunktion. Die Mitschnitte werden entweder auf einen USB-Stick oder auf eine SD-Karte gespeichert. Das Laufwerk glänzt mit guter Fehlerkorrektur, bleibt in Sachen Formatfreude allerdings beschränkt. So werden keine VCDs oder SVCDs abgespielt, auch die Wiedergabe von WMA-Dateien beherrscht der Odys nicht. Die mitgelieferte Fernbedienung ist handlich und überzeugt mir guten Druckpunkten, leider wurden die Tasten nicht sehr übersichtlich angeordnet. Der Akku hält nur 2,5 Stunden durch. Summa Summarum bekommt man mit dem Slim TV7700-R einen relativ preiswerten Allrounder, dem obendrein eine Transporttasche beiliegt.

Der Sony heimst dank komfortablem Bedienkonzept und gutem Preis-/Leistungsverhältnis den Sieg ein, wird in Sachen Funktionalität allerdings vom Odys geschlagen. Zwischen den beiden positioniert sich der Toshiba. Eben jener punktet mit dem größten Display dieses Vergleichs, muss mit Blick auf das Laufwerk (schlechte Fehlerkorrektur, zu laut) allerdings noch optimiert werden.

Die Testergebnisse im Überblick finden Sie hier.

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