3 DVD-Festplattenrecorder im Test: Panasonic und Sony vorn

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Den Kauftipp dieses Vergleichs heimst der Sony RDR-AT 205 ein. Wie alle getesteten Geräte spielt er neben DVDs und TV-Aufnahmen auch MP3-, WMA-, JPEG- und DivX-Dateien. Die Dateien lassen sich über das Laufwerk, per USB oder von der Festplatte wiedergeben. Der Recorder ist außerdem in der Lage, Digitalfotos via USB an einen kompatiblen Drucker zu schicken und CDs im PCM-Format auf die Festplatte zu kopieren. Allerdings werden die Titelinformationen der kopierten Musikstücke nicht automatisch hinzugefügt, sondern müssen manuell ergänzt werden. In den Augen der Redaktion wird die Funktion damit sinnlos. Abzüge gibt es für das Menü, denn Multimedia-Dateien und TV-Aufnahmen werden nicht unter dem gleichen Punkt einsortiert. Mit an Bord ist ein analoger Kabeltuner inklusive elektronischem Programmführer. Aufnahmen lassen sich direkt aus dem EPG (Guide Plus+) heraus programmieren. Als einziges Testmodell unterstützt der Sony VPS, allerdings wird das nur von den Öffentlich Rechtlichen und beim Analog-Empfang unterstützt. Pluspunkte sammelt der Recorder mit seinen übersichtlichen Schnitt- und Kopierfunktionen, die sich dem Nutzer dank kleiner Erklärungstexte schnell erschließen. Bildharmonie und Bewegtdarstellung stimmen, auch der Schärfeeindruck ist ordentlich. Der Klang über die analogen Ausgänge ist „überragend“, der über die digitalen Schnittstellen „sehr gut“. Insgesamt bringt es das Gerät auf 423 von 510 Punkten – ein „sehr gutes“ Ergebnis.

Mit 431 Punkten fand man den Recorder von Panasonic noch etwas besser. Auch der DMR-EX79 spielt DVDs, TV-Aufnahmen und Multimedia-Dateien. Allerdings lassen sich MP3- und DivX-Dateien im Gegensatz zu JPEG-Fotos nicht von der Festplatte weiter kopieren – eine „unpassende Einschränkung“, so das Urteil der Tester. Der Recorder speichert die Titel einer CD im verlustfreien PCM-Format auf die Festplatte, im Gegensatz zum Sony versieht er sie dank Gracenote-CD-Titeldatenbank sogar mit den passenden Informationen. Lob gibt es für das übersichtliche Bildschirmmenü, denn der Panasonic präsentiert TV-Aufnahmen und Multimedia-Dateien in einem gemeinsamen Bereich. Auch beim Bearbeiten, Anzeigen und Kopieren von USB-Medien lässt das Gerät die Konkurrenz hinter sich. Neben dem analogen Kabeltuner hat man ein Empfangsteil für DVB-T spendiert. Aufnahmen werden per Guide Plus+ oder Showview programmiert. Die Schnitt- und Kopierfunktion ist der des Sony ebenbürtig, wenn auch auf mehrere Ebenen und damit nicht ganz so übersichtlich sortiert. In Sachen Bildqualität punktet der Panasonic mit eindrucksvoller Schärfe und der besten Aufnahme-Auflösung. Auch Bildharmonie und Bewegtdarstellung gefielen. Das analoge und das digitale Klangbild ist jeweils „sehr gut“.

Ein DVD-Festplattenrecorder empfiehlt sich für Kunden, die ihr TV-Programm nach wie vor über analoges Kabel oder per DVB-T-Tuner empfangen. Wer digital per Kabel oder Satellit empfängt, der ist mit einem Festplattenreceiver besser bedient.

Die Testergebnisse im Überblick finden Sie hier.

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