8 Business-Beamer im Test: Sieg für Canon, Preistipp für Epson

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Alle vorgestellten Modelle können mobil genutzt werden. Trotzdem steht nicht der Außendienstler im Fokus, sondern eher Anwender, die nur gelegentlich einen Kunden besuchen und ansonsten einen Projektor benötigen, der in mehreren Konferenz- oder Seminarräumen seinen Dienst tut. Alle Kandidaten liefern mindestens 2000 ANSI-Lumen und sind damit in der Lage, auch bei eingeschalteter Raumbeleuchtung ein ordentliches Bild an die Wand zu werfen. Kleine Abstriche muss man allenfalls in Sachen Farbtreue und Kontrastintensität machen. Teilweise lohnt sogar der Switch zum Energie- oder Lampensparmodus, bei dem sich die Lebensdauer der Lampe um das anderthalbfache erhöht.

Alle Kandidaten können außerdem mit einem Widescreen-Notebeook zusammenarbeiten. Das native Breitformat bieten zwar nur der Sony VPL-EW5 und der Toshiba TLP-WX2000S, allerdings interpolieren die übrigen Modelle die vom Laptop gelieferten 1280 x 1080 Bildpunkte in hervorragender Qualität. Der Unterschied – so die Redaktion – fällt kaum auf. Ähnlich unwichtig ist nach Meinung der Tester die Entscheidung zwischen einem DLP- oder einem LCD-Gerät. Beide Technologien hätten ihre „Kinderkranheiten“ mittlerweile überwunden.

Sieben der acht getesteten Geräte liefern eine „gute“ oder „sehr gute Bildqualität. Nur der günstige BenQ MP523 kann hier nicht ganz mithalten, denn die zuschaltbaren Bildmodi jenseits der Standardeinstellung führen zu einem Blau- bzw. Rotstich. Besonders Lob verdienen sich vier Geräte: Zum einen der schon erwähnte Toshiba, dann der NEC NP41, der Epson EB-X6 sowie der LV-725 von Canon. Diese vier Beamer bestechen mit „exzellenter“ Farb- und Kontrastwiedergabe, wobei vor allem die Kandidaten von Toshiba und von NEC selbst im Sparmodus brillante und helle Bilder erzeugen. Praktischer Nebeneffekt des Sparmodus: Das Betriebsgeräusch verringert sich. Sinnvoll ist das etwa beim ansonsten nicht sehr leisen NEC. Wer per se ein geräuscharmes Gerät sucht, der sollte einen Blick zum Testsieger von Canon werfen. Doch der LV-7275 ist nicht nur leise, er punktet auch mit einer umfangreichen Ausstattung inklusive Netzwerkanschluss. Eine USB-Schnittstelle hat das Gerät leider nicht, hier ist der Toshiba besser gerüstet. Dennoch liefert Canon das beste Paket, wenngleich der LV-7275 nicht ganz so handlich wie die Konkurrenz ist. Das beste Preis-/Leistungsverhältnis bietet der Epson, der dem Canon nur in Sachen Anschlussfreude, maximaler Bilddiagonale und beim Betriebsgeräusch unterlegen ist.

Canon hat mit dem LV-7275 das beste Paket geschnürt. Wer es etwas handlicher braucht, der ist auch mit dem NEC und dem Casio gut beraten. Preisbewusste Kunden sollte einen Blick zum Epson werfen.

Die Testergebnisse im Überblick finden Sie hier.

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