Ein Farbdisplay für die Foto- und Videowiedergabe hat der Sandisk Sansa Clip nicht zu bieten, dafür besitzt das Gerät eine dreifarbige und gut lesbare Anzeige. Bei großen Musiksammlungen muss man allerdings ein bisschen Geduld mitbringen, denn die kleine Anzeige hat lediglich drei Zeilen. Die Anschaffung des 8-Gigabyte-Modells ist auf diesem Hintergrund und nach Meinung der Redaktion nur bedingt sinnvoll. Beim Klangtest überzeugt der Sansa Clip dann vollends: Das Bassfundament sei sehr kräftig, die Mitten präsent, die Höhen unverzerrt und klar. Selbst die mitgelieferten Ohrhörer sind „mehr als brauchbar“. Ergänzt man den Player um ein hochwertigeres Paar, dann muss er sich vor deutlich teureren Geräten nicht verstecken. Der Sandisk bringt es auf eine Note von 1,5 und verdient sich damit den Testsieg.
Mit einer Note von 1,8 ist der Archos 2 nur knapp unterlegen. Das Gerät bietet eine beachtliche Funktionsvielfalt zum kleinen Preis: So kann man neben Musikdateien auch Fotos und Videos abspielen, Texte lesen, Radio hören oder Sprache aufzeichnen. Außerdem lässt sich die Speicherkapazität über einen SD-Kartenslot erweitern. Mit Blick auf das kleine und niedrig aufgelöste Display (1,8 Zoll, 128 x 160 Pixel) muss sich der Archos dann aber doch Kritik gefallen lassen: Videos und Bilder kommen nicht richtig zur Geltung. Als „brauchbar“ bezeichnet man Radio und Diktierfunktion. Auch die Musikwiedergabe sei in Ordnung, wenngleich man die beiliegenden Kopfhörer möglichst bald durch ein besseres Paar ersetzen sollte. Verbesserungsfähig ist auch die Maximallautstärke, hier würde man sich vor allem in lauter Umgebung mehr Potential wünschen.
Mit diesem Problem hat der Treckstor i.Beat move S nicht zu kämpfen. Dafür sollen die mitgelieferten Ohrhörer auch hier nicht von bester Qualität sein. Dennoch ist der Klang „ordentlich“, mit teuren Kopfhörern sogar richtig gut. Abzüge gibt es wiederum für das kleine, schlecht aufgelöste 1,5 Zoll-Disply und für den billigen Look des Players. Auf den ersten Blick wirkt das Gerät nicht sehr solide, nichtsdestotrotz ist die Verarbeitung sauber. Trotz schwammigem Druckpunkt kann auch das große Steuerkreuz überzeugen, denn die Navigation durchs Menü gelingt problemlos. Mit einer Gesamtnote von 2,0 reicht es zum dritten Platz.
Wer unterwegs partout nicht auf die Foto- und Videowiedergabe verzichten will, der kommt trotz kleiner Displays vermutlich auch mit dem Archos und dem Trekstor auf seine Kosten. Allen anderen Interessenten rät die Redaktion zum Testsieger von Sandisk.
Die Testergebnisse im Überblick finden Sie hier.

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4 MP3-Player der Einsteigerklasse im Test: Sandisk trumpft auf
“Die Anschaffung des 8-Gigabyte-Modells ist auf diesem Hintergrund und nach Meinung der Redaktion nur bedingt sinnvoll.”
Ich betreibe diesen Player mit unkomprimierten Flac-Datein, 25-30 CD’s passen darauf, da ist die Bedienung problemlos. Ziehe einfach die Files auf den Player, das funktioniert unter allen Betriebssystemen (auch Linux). Der Player ordnet die Songs nach den id-tag’s.
Der Sound ist genial, ich unterstütze dies noch mit einem Kopfhörerverstärker Fiio5 und Ultimate Ears 10 oder Igrado-Kopfhörer.
Hifi zum mitnehmen…