3 LED-Beamer im Test: Toshiba leistungsfähig, aber nicht so mobil

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Der Toshiba F10 unterscheidet sich vom Rest des Testfelds, denn er ist doppelt so teuer, doppelt so gut ausgestattet und doppelt so groß wie seine Mitbewerber. So bringt es der 650 Gramm schwere Mini-Beamer auf eine Lichtleistung von 100 ANSI-Lumen und ist damit nahezu tageslichttauglich. Er erlaubt den Anschluss über VGA, Composite, USB und liest auch SDHC-Karten. Entsprechend umfangreich sind die Möglichkeiten zur Bildeinstellung. Der F10 projiziert Bilder mit einer Diagonale von 1,5 Metern und überzeugt mit einer natürlichen Farbwiedergabe. Einen integrierten Lautsprecher bietet das Gerät leider nicht. Abzüge gibt es auch mit Blick auf die Stromversorgung, denn der Beamer kann nur über das mitgelieferte Netzteil betrieben werden. Als störend empfand man außerdem das hochfrequente Surren des Lüfters.

Der PocketCinema V10 von Aiptek schafft nur zehn ANSI-Lumen und erreicht die maximale Bilddiagonale von 1,30 Metern insofern nur in wirklich dunkler Umgebung. Nur bei der Farbtreue kann er fast mit dem Toshiba mithalten. Pluspunkte gibt es außerdem für den eingebauten und überraschend potenten Lautsprecher, für den SD-Kartenleser zur Bild-, Video- und Power-Point-Wiedergabe und für den internen Speicher, auf dem man ebenfalls Multimedia-Dateien ablegen kann. Kartenleser und internen Speicher sucht man beim Drittplatzierten von 3M vergeblich. Auch die Bildqualität des zehn ANSI-Lumen starken MPro 110 hinterließ keinen guten Eindruck, denn die Projektionen wirkten im Test stets etwas verwaschen und vor allem in hellen Bildbereichen kontrastarm. Daran ändert auch der feinfühlige Regler nichts, mit dem man den Beamer nur mühsam schärfer stellen kann. Mit kleinen Schrifttypen hat der 3M deshalb seine Probleme, während die Qualität der Bilder für SD-Videos durchaus reichen soll.

Der Toshiba bringt es auf eine Gesamtnote von 1,6, lässt sich wegen seines großen Gehäuses aber nicht wirklich mit der hier angetretenen Konkurrenz vergleichen. Daher wird er auch nicht zum ausdrücklichen Testsieger erklärt. Auf dem zweiten Platz (1,7) landet der Aiptek, bei dem man sich mehr Optionen zur Bildkorrektur gewünscht hätte. Am schlechtesten schneidet das Gerät von 3M ab (2,1).

Die Testergebnisse im Überblick finden Sie hier.

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