In Sachen TV-Empfang zeigt sich der Panasonic TX-P42GW10 besonders großzügig. So empfängt man mit ihm das digitale Programm entweder über Antenne (DVB-T), über Kabel (DVB-C) oder über Satellit (DVB-S). Letztgenanntes auch in HDTV. Analoges Kabelfernsehen wird ebenfalls unterstützt. Der Plasma-Fernseher bringt drei HDMI-Eingänge für HD-Quellen und diverse analoge Anschlüsse mit, darunter zwei Scart-Buchsen, Komponenteneingang, S-Video und VGA. Pluspunkte verdient sich das Full-HD-Gerät für den eingebauten SD-Kartenslot, über den sich Digitalfotos in hochauflösender Qualität anschauen lassen. Die Fernbedienung ist nach Aussage der Tester sehr funktional, das Einschalten des Flachbildschirms aus dem Standby gelingt mit zehn Sekunden recht zügig. Allerdings muss man – etwas ungewöhnlich – die Einschalttaste für eine Sekunde gedrückt halten. Die integrierte Programmzeitschrift ist übersichtlich und elegant gestaltet, außerdem lassen sich die Programme nach Typ filtern. Bei der Bildqualität sprechen die Redakteure von einer sehr natürlichen Farbwiedergabe, von satter Schwarzdarstellung und entsprechend kontrastreichen Ergebnissen. Der Wechsel zwischen Satellitenprogrammen im SD-Bereich braucht etwas mehr als eine Sekunde. Bei HDTV-Kanälen ist man mit zweieinhalb Sekunden dabei. Als Stromsparer empfiehlt sich der TX-P42GW10 leider nicht: Im Betrieb verbraucht der Plasma-Bildschirm bis zu 350 Watt.
Das LCD-Gerät Linus 42FHDTV 100 R von Metz begnügt sich mit 220 Watt. Der 42-Zöller wird ab Werk mit einem analogen Kabeltuner sowie mit DVB-T- und DVB-C-Empfangsteil ausgeliefert. Wahlweise lässt er sich für den Empfang von DVB-S (HDTV-fähig) umrüsten. Anschlussseitig punktet der Flachbildschirm mit drei HDMI-Eingängen, zwei Scart-Buchsen, Komponenten-Videoeingang und DVI-Schnittstelle für die Verbindung zum PC. Für Pay-TV-Module stehen zwei CI-Schächte an der Geräteoberseite bereit. Anders als Panasonic hat sich Metz obendrein für einen USB-Anschluss entschieden, über den man JPEG-Bilder abspielen kann. Mit an Bord ist ferner eine Festplatte mit einer Kapazität von 250 Gigabyte, auf die man das Fernsehprogramm aufzeichnen kann. Die Direktaufnahme ist etwas umständlich, denn man muss drei Tasten gleichzeitig drücken. Komfortabler ist die Programmierung über das EPG. Die Aufnahmen lassen sich ohne Weiteres auf einen angeschlossenen USB-Speicher kopieren, auch umgekehrt funktioniert der Datenaustausch. Beim Start aus dem Standby braucht der Linus mit 22 Sekunden etwa doppelt so lang wie der Konkurrent von Panasonic. Nicht ganz so gelungen fand man außerdem die Sendersortierung, denn eigene Favoritenlisten lassen sich nicht anlegen. Auch der Kanalwechsel braucht etwas länger als beim Panasonic. Bei der Bildqualität überzeugt der Fernseher dann wieder auf ganzer Linie. Er beeindruckt mit hoher Farbtreue und einer geschmeidigen Bewegtdarstellung.
Bei der Bildqualität spielen die beiden Geräte in einer Liga, in Sachen Funktionsumfang hat der Metz die Nase vorn. Dafür bietet der Panasonic schon ab Werk drei Tuner und gefällt außerdem mit dem besseren Preis-/Leistungsverhältnis.
Die Testergebnisse im Überblick finden Sie hier.

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