Beide Geräte kommen diesmal von Yamaha und können als echte Fliegengewichte bezeichnet werden. So bringt es der Pocketrak CX auf 92 Gramm, während der Pocketrak 2G die Tasche des Besitzer nur mit angenehmen 49 Gramm belastet. Wohlgemerkt ist die Batterie hier schon mit eingerechnet. Beide Geräte sind ergonomisch geformt und liegen gut in der Hand, auch wenn der CX etwas größer und robuster gebaut ist als der 2G. Die Recorder lassen sich problemlos bedienen, das orange beleuchtete Display ist trotz relativ kleiner Schrift gut lesbar. Beim 2G hat der Verbraucher die Wahl aus fünf verschiedenen Aufnahmemodi. Dazu zählt auch lineares PCM mit 16 Bit und 44,1 kHz. Entscheidet man sich für PCM, dann passen etwas mehr als drei Stunden auf den zwei Gigabyte großen Flash-Speicher. Im MP3-Format (bis zu 128 kbps) fasst der Speicher etwa 248 Stunden. Des mitgelieferte Akku hält beim Dauerbetrieb im MP3-Aufnahmemodus 19 Stunden lang durch und lässt sich innerhalb von 90 Minuten voll aufladen. Die beiden Mikrofonkapseln sind in einem Klappmechanismus oben am Gerät untergebracht, man kann also praktischerweise den Aufstellwinkel ändern, wenn der 2G Beispiel auf dem Schreibtisch liegt. Einen Windschutz für Außenaufnahmen bringt der Recorder nicht mit. Eben jener ist beim CX im Lieferumfang enthalten: Das Schaumstoffteil wird einfach auf den Schutzbügel gesetzt, der um die beiden Mikrofonkapseln herum angebracht ist. Die Kapseln sind größer als beim 2G und in der vorteilhaften XY-Art montiert. Wer sich für den CX entscheidet, der bekommt außerdem eine größere Auswahl an Aufnahmemodi, darunter lineares PCM mit 48 kHz und hochwertige MP3-Modi (bis zu 320 kbps). Beim Speicher greift das größere Modell auf Micro-SD-Karten zurück, ab Werk wird der Recorder mit einer 2-Gigabyte-Karte ausgeliefert. Der Akku des CX ist etwas größer und hält dementsprechend länger durch. Die Redakteure sprechen von 40 Stunden im MP3-Aufnahmemodus. Beim Klang boten beide Modelle eine solide Vorstellung, allerdings hatte der CX aufgrund der größeren Mikrofonkapseln etwas mehr Volumen und Bass in den Aufnahmen.
Beide Recorder sind sehr hochwertig, wobei sich der handliche 2G eher für Mitschnitte von Interviews oder Aufnahmen von O-Ton eignet. Wer auch Musik aufnehmen will, der sollte sich für den CX entscheiden, denn der ist mit mehr Volumen und Bass gesegnet. Das Gerät empfiehlt sich dank Windschutz außerdem für Außenaufnahmen.
Die Testergebnisse im Überblick finden Sie hier.

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