10 HD-Zuspieler im Test: Überwiegend positiver Eindruck

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Fast alle Geräte sind kompatibel mit den gängigen Videodateien, nur beim Buffalo Link Theater HD Nfinitiy muss man auf einige Formate verzichten. So spielt das Gerät zum Beispiel keine HD-Videos mit VC-1. Auch DVD-Strukturen und ISO-Images werden nicht unterstützt. Als wählerisch entpuppt sich die Festplatte, wenn es um DivX- und XviD-Dateien und dort um erweiterte Codec-Features geht. Passen muss das Link Theater auch bei der Ausgabe in 1080p, während eine Auflösung von 720p und 1080i kein Problem darstellt. Auf 1080p-Unterstützung verzichtet ansonsten nur noch der Media Titan von Conceptronic.

Geht es um das Abspielen von Musik, dann hat Buffalo erneut vergleichsweise wenig zu bieten, denn außer MP3, AAC, WMA und WAV wird kein Format unterstützt. OGG-Vorbis oder das verlustfrei komprimierte FLAC spielt das Link Theater nicht ab, gleiches gilt für das Modell MARKUS 800 von Hantech. Kopiergeschützte DRM-Dateien verarbeitet übrigens nur ein Gerät dieses Vergleichs, das EVA9150 von Netgear. Positiv hervorzuheben ist beim EVA9150 außerdem die recht bequeme Navigation durch die Musiksammlung, wobei das Menü – wahlweise mit Listenansicht oder mit flüssig animierten Albencovern – auch optisch gefiel.

Alle Testkandidaten sind von Haus aus in der Lage, über das Netzwerk auf Medieninhalte zuzugreifen, nur Western Digitals WD TV hat hier das Nachsehen. Dabei sind das EVA9150 und Buffalos Link Theater sogar in der Lage, die Dateien über WLAN zu streamen. Die Redakteure empfehlen bei der Wiedergabe von HD-Filmen dennoch eine Festverkabelung, denn die Verbindung soll bei hochauflösenden Videos ab 20 Mbit/s nicht stabil genug sein. Filme in Standardauflösung machen aber keine Probleme. In Kombination mit einem WLAN-USB-Stick sind übrigens auch der Gigabit FullHD Media Player von Conceptronic und die beiden Geräte von Popcorn Hour – der NMT A110 und der B110 – WLAN-fähig. Dabei verdienen sich die beiden Letztgenannten auch mit Blick auf das Angebot an Internetdiensten (YouTube, Flickr, Last.fm) eine Empfehlung, denn sie bieten die größte Auswahl. Dasselbe gilt für Raidsonics Icy Box und den HDX-1000, die ebenfalls zur Syabas-Familie gehören.

Auch wenn sich das Gros der getesteten Festplattenspieler behaupten konnte, lohnt ein direkter Vergleich. So muss man bei einigen Kandidaten auf die volle Formatunterstützung verzichten, während es bei anderen an der Bedienung hapert.

Die Testergebnisse im Überblick finden Sie hier, außerdem steht der ausführliche und sehr informative Artikel der c’t zum Download bereit.

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