6 Festplatten-Recorder im Test: Sieger mit Mankos

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Sechs Probanden, die zuvor keine Erfahrungen mit Festplatten-Recordern gemacht hatten, mussten innerhalb von 45 Minuten verschiedene Funktionen ausprobieren – von der Installation bis hin zum Brennen einer DVD. Die Ergebnisse wurden notiert und im späteren Testverlauf mit den Einschätzungen des Experten verglichen. Besonders ernüchternd fiel das Ergebnis beim Kathrein UFS 922 aus, hier scheiterte einer der Probanden dank kompliziertem Displaymenü schon bei der direkten Aufnahme einer Sendung. Überhaupt soll es schwierig sein, durch das Menü zu navigieren, während man sich bei der Fernbedienung etwas verständlichere Bezeichnungen für die Funktionstasten gewünscht hätte. Außerdem ist die Rec-Taste (und sie ist nicht die einzige) doppelt belegt: Mit ihr hat man auch Zugriff auf das nachträgliche Bearbeiten einer Sendung. Und die kompakte Form der Fernsteuerung geht nach Meinung der Tester ebenfalls auf Kosten der Bedienbarkeit. Um eine Aufnahme auf DVD zu brennen, muss man sie erst auf den Computer überspielen und mit einem externen Programm umwandeln. Kritik verdient sich in diesem Zusammenhang der rückseitig angebrachte und schwer zu erreichende USB-Port. Gesamtnote: Mangelhaft.

Deutlich besser gefiel der Sieger dieses Vergleichs, der RDR-HXD890 von Sony. Mit einer „3+“ reicht es für ihn noch zu einer zufriedenstellenden Bewertung. So sollen alle Grundfunktionen gut zu finden und über das zentrale Menü einfach zu steuern sein. Auch die Brennfunktion entdeckt man im Hauptmenü sofort, viel schneller als etwa beim RHT398H von LG Electronics. Gefallen hat auch die gute Bedienbarkeit und Kennzeichnung der Fernbedienungstasten, obwohl es „abschreckend viele“ sind. Abzüge gibt es für die Funktion der Aufnahmeprogrammierung über Guide plus+ (bei analogem Fernsehen), die sehr unübersichtlich sein soll und sich von der restlichen Navigationsstruktur des Systems grundlegend unterscheidet. Über das EPG (bei digitalem Fernsehen) soll die Programmierung dann aber sehr einfach sein. Generell vermisst man beim Aufnehmen einer Sendung eine länger eingeblendete Rückmeldung an den Nutzer, gleiches gilt für das Beenden einer Aufzeichnung. Die Lösch-Funktion ist nicht gleich ersichtlich, die Rückmeldung auf selbige mit Infos überfrachtet und insofern missverständlich.

Noch einmal sollte betont werden, dass es in diesem Test ausschließlich um die Handhabung der Geräte ging. Auf die technischen Qualitäten lässt das keinerlei Rückschlüsse zu. Am besten beraten ist man mit dem Kandidaten von Sony – auch wenn man selbst mit diesem Modell keine Referenz in Sachen Bedienerfreundlichkeit erwirbt.

Die Testergebnisse im Überblick finden Sie hier.

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