Wenig überzeugend fand man den Companion 2 von Bose. Das Stereo-Set mit einer gemessenen Verstärkerleistung von zwei mal 6,4 Watt (RMS) bot ihm Test nur wenig Bass, der dann auch noch dröhnte. Gleichzeitig sollen die Mitten unausgewogen sein und den Klang verfälschen, während ab mittlerer Lautstärke energiereiche Signale – zum Beispiel einzelne Basstöne – sogar dazu führten, dass sich Mitten und Höhen in der Lautstärke reduzierten. Man muss also ständig mit Lautstärkeschwankungen rechnen. Abzüge gibt es auch für die fehlenden Einstellmöglichkeiten am Gerät. Dank mangelhafter Klangqualität und Kanaltrennung bringt es das Set nur auf eine Note von 4,78 und damit auf den letzten Platz.
Deutlich solider fiel der Eindruck beim MX-3+ von Wavemaster aus. Im Hörtest lieferte das Gerät sogar die zweitbesten Ergebnisse, obwohl Stimmen etwas hohl und Bässe nicht vollkommen sauber wiedergegeben wurden. Erfreulich fand man den geringen Klirrfaktor bei der Maximallautstärke (86 dB), hier zeigte nur das Logitech Z-2300 weniger Verzerrungen. Das 2.1 Set von Wavemaster mit Subwoofer und Satelliten für die Wandmontage bringt es auf ein Testergebnis von 3,76 und konnte auch mit Blick auf den Preis überzeugen, denn es war das günstigste System im Test.
Den Testsieg sichert sich mit einer Note von 3,66 dennoch ein anderes Gerät: Beim Hama Q 1000 spricht die Redaktion der „Computer Bild“ von angenehmen, vergleichsweise guten Bässen. Auch die Gesangsstimmen sollen das gewünschte Volumen haben. Trotz etwas höhenlastigem Klangbild schnitten die Boxen in diesem Vergleich am besten ab. Pluspunkte gibt es außerdem für die einfach zu bedienende Kabelfernbedienung, an der sich MP3-Player oder CD-Spieler ohne aufwendiges Umstöpseln direkt anschließen lassen.
Ganz fehlerfrei sind die beiden Geräte auf den ersten Plätzen nicht. So sollen Subwoofer (Wavemaster) bzw. Satelliten und Subwoofer (Hama) nicht ausreichend abgeschirmt sein. Direkt neben dem Röhrenbildschirm sollte man die Boxen also nicht aufstellen.
Die Testergebnisse im Überblick finden Sie hier, außerdem steht das komplette Heft zum kostenpflichtigen Download bereit.

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