Legt man den Fokus auf das Fernsehbild in heller Umgebung, dann entpuppen sich alle Testkandidaten als fähige Alltagsbegleiter. Im abgedunkelten Raum fiel das Urteil weniger zufriedenstellend aus, hier konnte kein Gerät höchste Bild-Ansprüche erfüllen. Schwächen zeigten die Fernseher vor allem bei der Schwarzdarstellung und der Tiefenwirkung. Plasma-Bildschirme oder LCD-Fernseher mit LED-Hintergrundbeleuchtung liefern hier bessere Ergebnisse. Insgesamt ist die Bildqualität bei allen Probanden trotzdem als „gut“ zu bezeichnen, so auch beim Vision 9 42-9870 T von Grundig. Bei ansonsten solider Leistung hatte das Gerät hauptsächlich Probleme mit dem De-Interlacing und dem dadurch begünstigten Kantenflimmern. Auch die harmonische Darstellung von 24p Signalen machte Schwierigkeiten, während die Farbwiedergabe gefiel und es auch in Sachen Schärfe nichts auszusetzen gab. In erster Linie überzeugt der Fernseher aber mit einer speziellen Lautsprecherzeile, die durch gezielte Schallbündelung Raumklang erzeugen soll. Tatsächlich empfand man den Sound, speziell mit Mehrkanalton, stärker als bei den Konkurrenten.
Loewe verfolgt mit dem Art 42 SL Full-HD+ 100 DR+ eine andere Strategie: Das TV-Gerät bietet mit einem doppeltem Hybridtuner (analog, DVB-T, DVB-C) und einer eingebauten Festplatte die beste Ausstattung und Funktionalität. Das übersichtliche EPG funktionierte sogar bei analogen TV-Signalen, was die Redaktion als echte Seltenheit bezeichnet. Gelobt werden auch die komfortable Aufnahme-Programmierung, die fortwährend mitlaufende Puffer-Aufzeichnung (Time-Shift) und das edle Bildschirmmenü. 24p-Signale stellt der Loewe anders als der Grundig ohne Ruckler dar. Dem Essence 42PES0001D/10 von Philips muss er sich in Sachen Bildqualität trotzdem geschlagen geben, denn der erreicht mehr Bildtiefe und Plastizität. Seine Besonderheit ist der extrem dünne Rahmen und die schlanke Bauform. Möglich wird das nur, weil die Anschlüsse in einer separaten Box ausgelagert wurden. Positiv fand man auch die Unterstützung von Multimediadateien per Netzwerkbuchse und USB.
Bei den Kandidaten gefielen vor allem die Besonderheiten, hier gaben sich die Modelle keine Blöße. Weniger umwerfend fand man die Bildqualität, die aber immer noch als sehr solide bezeichnet wird. Im Test konnte man mit etwas Feintuning deutliche Verbesserungen erzielen, die empfohlenen Einstellungen für jeden Testkandidaten finden Sie praktischerweise im Magazin.
Hier gibt es die Testergebnisse im Überblick.

RSS-Feed abonnieren zum Thema
