3 MP3-Player im Test: Apple überzeugt auf ganzer Linie

zurück zur Übersicht

Teac hat seinen MP-550 ins Rennen geschickt. Das extrem flache Gerät wurde mit einem 2,4 Zoll großen TFT-Display und einer beleuchteten Touchpad-Eingabe ausgestattet, wobei Letztere dem Benutzer sehr viel Fingerspitzengefühl abverlangt: Häufiges Vertippen ist dank sensitivem Bediensystem nicht ausgeschlossen. Die Redaktion kritisiert außerdem den Blickwinkel und die spiegelnde Oberfläche des Displays. Auch den Akku fand man nicht wirklich ausdauernd, im reinen Musikbetrieb hielt er 12 Stunden lang durch. Positiv hingegen die E-Book-Funktion und die neutrale Musikwiedergabe des trendigen MP3-Players. Mit 74 Prozentpunkten reichte es trotzdem nur für den letzten Platz. Knapp geschlagen geben musst sich der Teac dem YP-S3 von Samsung. Der punktet mit einer hochwertigen Verarbeitung, einem neutralen Klang, ausdauerndem Akku und solider Steuerung. Leider reagiert das Touchpad ziemlich empfindlich und oft auch verzögert. Moniert wird außerdem die fehlende Unterstützung von WAV-Dateien. 75 Prozentpunkte brachten dem YP-S3 den zweiten Platz. Mit satten 87 Prozent konnte sich der iPod nano 4G von Apple den Testsieg sichern. Neben der gelungenen Optik begeisterte auch die intuitive Menüführung, die dank Click Wheel-Steuerung selbst grobmotorischen Zeitgenossen leicht von der Hand gehen sollte. Der Hersteller hat das Gerät außerdem mit einem innovativen Bewegungssensor ausgestattet, der verschiedene Funktionen erfüllt: Schüttelt man den nano, dann wird ein Musikstück nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Wechselt man von der vertikalen zur horizontalen Lage, dann verschiebt sich außerdem die Bildschirmansicht, so dass Fotos auch im Querformat angezeigt werden können. Ausgezeichnet fand man überdies die Wiedergabequalität. Bis auf Kleinigkeiten (keine Radiofunktion) konnte der Testsieger alle Erwartungen erfüllen.

Im Test ließ der iPod nano die Konkurrenz hinter sich. Die Herausforderer scheiterten vor allem an ihren unausgereiften Steuerkonzepten. Im direkten Vergleich – so das Fazit – könnte allenfalls der niedrige Preis ein Kaufargument für den Zweit- und Drittplatzierten sein.

Die Testergebnisse im Überblick finden Sie hier.

Verwandte Artikel

 
Kommentar schreiben 
Name (Nickname):*
E-Mail (wird nicht veröffentlicht):*
Website:
Summe von 7 + 8 ?:*
* Pflichtfelder Datenschutzrichtlinie