Wer sich für den LC42X20E entscheidet, der bekommt für sein Geld eine umfangreiche Ausstattung: An der Rückseite des Fernsehers befinden sich zwei HDMI-Eingänge, ein weiterer sitzt an der Geräteseite. Direkt daneben wurde eine USB-Schnittstelle integriert. Die ist allerdings nur für Servicezwecke gedacht und spielt keine Musik- oder Fotodateien ab. Neben einem analogen Tuner bringt der LCD-Fernseher auch ein DVB-T-Empfangsteil mit, wobei das EPG zwar keine Favoritenlisten bietet, dafür aber eine Reihe unterschiedlicher Darstellungsmodi bereithält. Praktisch fand man auch den individuell einstellbaren Eco-Modus des Fernsehers: Das Gerät schaltet sich selbstständig aus, wenn es kein Signal mehr empfängt oder eine vorher festgelegte Zeitspanne abgelaufen ist. Außerdem sorgt der Eco-Modus auf Wunsch dafür, dass der Lichtsensor, der die Hintergrundbeleuchtung an die Lichtverhältnisse im Raum anpasst, ständig aktiv bleibt. Auch im Praxistest mit den eingebauten Tunern machte der Aquos eine gute Figur: Artefakte waren kaum sichtbar, dafür fehlten den Bildern im Vergleich zur Konkurrenz allerdings ein paar Details. 24p-Signale vom Blu-Ray-Player wurden ruckelfrei und in guter Qualität wiedergegeben. Besonders überzeugend fand man neben der ordentlichen Schwarzdarstellung vor allem die komfortable Bedienung. So stehen einige Bildmodi bereit, die auf Knopfdruck gewechselt werden können, ohne zuvor das Menü aufzurufen. Praktisch ist das, wenn sich die Lichtverhältnisse im Raum gravierend ändern und man schnell zwischen den passenden Einstellungen wechseln will.
Die Zeitschrift „Digital Home“ vergibt eine Gesamtnote von 1,5 für den LC42X20E von Sharp. Wesentliche Schwächen hat das Gerät nicht gezeigt. Moniert wurde lediglich, dass man die verschiedenen Bildmodi nicht für jeden AV-Eingang einstellen kann.

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