5 Fernseher mit Fotowiedergabe im Test: Panasonic spitze

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Digitale Fotos können über USB oder Kartenleser an einen Fernseher übertragen werden, für qualitativ hochwertige Ergebnisse empfiehlt sich aber der Transfer über einen optionalen DVI/HDMI-Adapter und damit vom PC. So auch beim 50 Zoll großen Panasonic TH-50PZ800E. Über den Adapter wurde das Signal mustergültig und in voller Auflösung dargestellt, die Bilder waren alle sehr scharf und farbtreu. Perfekt und äußerst plastisch ist die Videowiedergabe von HD-Zuspielern, hier kann der Plasma seinen satten Schwarzwert voll ausspielen. Kleinere Mankos gab es aber auch beim Testsieger: Weil Panasonic ein Plasma-Panel verbaut hat, muss man mit minimalen Flimmereffekten bei Standbildern rechnen. Diese Effekte können zwar über die Funktion „Intelligent Frame Creation“ weiter reduziert werden, eine gewisse Bildunruhe blieb im Test aber selbst dann nicht aus. Und bei der Fotowiedergabe vom integrierten Kartenleser steht die Funktion zum Reduzieren der Flimmereffekte überhaupt nicht zur Verfügung. Bei den LCD-Fernseher liegt der KDL-46W4000 von Sony ganz vorn. Der 46-Zöller war im Test das günstigste und zusammen mit dem LE46A659 von Samsung auch das stromsparendste Gerät. Außerdem unterstützt er als einziger das digitale Kabelfernsehen. Genau wie der Testsieger liest der Fernseher von Sony die Fotos (JPEG-Format) sowohl über die USB-Schnittstelle wie auch über den Kartenleser ein. Die Redaktion lobt hier vor allem die Farbwiedergabe und den schnellen Aufbau der Bildübersicht. Natürlich kann man auch beim Sony einen DVI/HDMI-Adapter einsetzen. Allerdings sollten die Signale dann mit 50 Hz zugespielt werden, 60 Hz-Signale werden zu klein oder verzerrt dargestellt. In Sachen Videowiedergabe kommt der Preis-/Leistungssieger zwar nicht an das tiefe Schwarz der Plasma-Konkurrenz heran, dennoch überzeugten die Bilder durch stimmige Farben und einen ordentlichen Kontrast.

Weil viele Fernseher Probleme mit Signalen haben, die über VGA eintreffen, sollte man vor dem Kauf überprüfen, ob das Gerät die Signale vom PC ordnungsgemäß entgegennimmt. Ist das geschehen, dann steht dem Film- und Fotovergnügen mit den hier vorgestellten Modellen nicht mehr viel im Weg.

Die Testergebnisse im Überblick finden Sie hier.

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