In Sachen Anschlussfreude müssen sich die kleinen Kompakten nicht vor der ausgewachsenen Konkurrenz verstecken: Nahezu alle Anlagen bieten die Möglichkeit, eine Dockingstation für den iPod anzuschließen. Eine USB-Schnittstelle gehört ebenfalls bei fast allen zum Standard-Inventar. Das JVC NX-F7 bringt außerdem als einziges System im Test ein DVD-Laufwerk mit, über das man nicht nur Filme schauen, sondern auch Audio-CDs rippen kann. Pluspunkte gab es auch für den im Lieferumfang enthaltenen passiven Subwoofer und die Virtual-Surround-Fähigkeit. Der Bass fiel entsprechend ordentlich aus, auch der Raumklang konnte überzeugen. Zum Testsieg reichte es trotzdem nicht. Den sicherte sich das Streamium-System von Philips. Das von der EISA ausgezeichnete MCi500H klingt nicht nur sehr gut, es bietet dank umfassender Ausstattung auch eine herausragende Funktionalität. So hat der Hersteller eine 160 Gigabyte große Festplatte integriert, auf der die gängigsten Musik-Formate Platz finden. Die Dateien gelangen entweder über das Laufwerk und die systemeigene Komprimierung auf den Speicher oder sie werden über das Netzwerk direkt vom Computer eingespielt. Die Verbindung zum Netzwerk lässt sich sehr unkompliziert über LAN oder WLAN aufbauen. Wem das nicht genügt, der kann auch einen mit FAT32 formatierten Datenspeicher über die USB-Schnittstelle anschließen und die Musik auf diesem Weg einlesen. Dank 2 x 44 Watt Leistung an acht Ohm geht die Kompaktanlage auch bei etwas höherer Lautstärke nicht in die Knie.
Der Hörtest fiel bei allen Kandidaten verblüffend positiv aus, nur das CS-725 von Onkyo schwächelte hier ein wenig. Den Preistipp der Redaktion verdiente sich die günstige K 711 von Kenwood, bei der außerdem Gestaltung und Verarbeitung gefielen. Herausragend fand man die Netzwerkfähigkeit des MCi500H: Testsieg für Philips und uneingeschränkte Kaufempfehlung der Redaktion.
Die Testergebnisse im Überblick finden Sie hier.

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