Flachbildschirme im Test: Philips mit bestem Gesamteindruck

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Während herkömmliche LCD-Fernseher das Hintergrundlicht mit Leuchtstoffröhren erzeugen, arbeiten die beiden LCD-TVs im Test mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung. Von der neuen Technik verspricht man sich bessere Schwarzwerte und ein höheres Kontrastverhältnis. Damit soll die Lücke zur Plasma-Technik geschlossen werden, mit der man in dunklen Räumen bislang die brillanteren Bilder erreicht hat. Zur Gattung der Plasma-Geräte zählt auch der PDP-LX5090 von Pioneer. Trotz starker LED-Konkurrenz bot der 50 Zoll-Bildschirm im Test das tiefste Schwarz. Seine Vorzüge spielte er vor allem bei der Wiedergabe von DVDs oder Blu-Ray-Discs aus, hier überzeugten Farbwiedergabe und Schärfe vollends. Zur Perfektion fehlte lediglich die optimale Bewegungsschärfe. In diesem Punkt musste sich der Plasma-Bolide dem Viera TH-50PZ800 von Panasonic geschlagen geben, der zwar insgesamt unterlegen war, dafür aber auch rund 1000 Euro weniger kostet. Die beste Gesamtbewertung erhielt dennoch ein LCD-TV: Beim 42PFL9803 von Philips hält die neue LED-Hintergrundbeleuchtung, was sie verspricht. Das Schwarz war tatsächlich sehr schwarz. Auch die Bildverbesserungstechnologie Perfekt Pixel scheint ausgezeichnet zu arbeiten, so dass sich der hervorragende Bildeindruck bei der Bewegungsschärfe bestätigte. Die Redaktion lobt außerdem das edle Design, das innovative Ambilight, die einfache Bedienung und die hilfreichen Einstellungsassistenten. Mit einer Gesamtnote von 1,1 sicherte sich der 42-Zöller letztlich den Testsieg.

Die Zeitschrift gibt den Preis des Testsiegers mit 3000 Euro an. Mittlerweile sind die Anschaffungskosten aber auf gut 2200 Euro gesunken, wodurch das Gerät von Philips noch einmal interessanter werden dürfte.

Die Testergebnisse im Überblick finden Sie hier.

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