Drei AV-Receiver im Vergleichstest: Zwei Highlights

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ISF – das steht für „Image Science Foundation“ und meint eine Bildkalibrierungstechnik, die es dem Heimkinofreund erlaubt, insgesamt 17 verschiedene Bildeinstellungen vorzunehmen und diese für jeden Eingang inklusive HDMI einzeln zu speichern. Der TX-SR 876 von Onkyo bringt dieses Feature mit. Doch nicht nur deshalb zählt der AV-Receiver zu den Highlights im Test: Für Siebenkanal-Erweiterung sorgt er wahlweise mit Pro Logic 2x oder THX Ultra 2. Wird der Netztrafo von den sieben Vorverstärkern zu sehr befeuert, dann sorgen gleich zwei Ventilatoren für die nötige Kühlung. Den Klang beschreibt die Redaktion als mitreißend swingend und ausgeglichen, gleichzeitig als sensationell klar. Bei Surround-Receivern ist das nicht immer der Fall. Wer viel Stereo hört, der ist mit dem RX-V 3900 von Yamaha, dem zweiten Highlight im Test, trotzdem besser beraten. Die Stereo-Musikleistung liegt hier bei 2 x 239 Watt (Sinus) an vier Ohm. Wird die Last mit zunehmenden Kanälen komplexer, dann sinkt auch die Leistung. Der Klang des Receivers von Yamaha wird als sehr lebendig und elegant beschrieben, auch die Videosektion wurde im Vergleich zum Vorgänger, dem RX-V 3800, noch einmal verbessert. Zwar erreichen Skalierfunktion und De-Interlacing nicht das Niveau des Onkyo, sie arbeiten aber dennoch sehr ordentlich.

Obwohl es gleich zwei Receiver mit derselben Gesamtpunktzahl auf den ersten Platz schaffen, sind die Empfehlungen der Redaktion eindeutig: Wer vom Surround-Einsatz ausgeht, der sollte zum TX SR 876 von Onkyo greifen. Wer allerdings viel Stereo hört, der liegt mit dem RX-V 3900 von Yamaha richtig.

Die Testergebnisse im Überblick finden Sie hier.

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