Panasonic DMR-EX71S im Test: Kaum Mankos

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Schon beim Auspacken war man positiv überrascht: Scart- und HDMI-Kabel sind im Lieferumfang inbegriffen. Nach der unkomplizierten Installation erzeugt das Gerät eine ebenso übersichtliche wie aktuelle Senderliste. Dabei kann der DMR-EX71S wie ein ganz normaler Satellitenreceiver genutzt werden, neben einem Elektronischen Programmführer steht sogar eine Videotext-Funktion zur Verfügung. Auch die Umschaltzeiten sind mit 1,5 Sekunden moderat, so dass das Zappen durch die Kanäle nicht zur Nervenprobe gerät. Dank CI-Schacht an der Geräterückseite ist auch der Empfang von Pay-TV möglich, im Test absolvierte der Receiver diese Disziplin fehlerfrei. Zuverlässigkeit bewies der DMR-EX71S auch bei seiner Hauptaufgabe, dem Mitschnitt des Fernsehprogramms: Man kann den Timer manuell einstellen oder aus dem EPG heraus programmieren und natürlich auch direkt aufnehmen. Zunächst wird der Mitschnitt auf die 160 Gigabyte große Festplatte gespeichert, das Material kann aber auch auf eine DVD gebrannt werden. Leider werden alle Aufnahmen ohne zusätzliche Tonspuren und EPG- bzw. Videotext-Informationen gespeichert. Anlass zur Kritik gab auch die analoge Wandlung bei der Aufnahme, obwohl die Ergebnisse kaum Einbußen in puncto Schärfe zeigten. Etwas problematisch war zudem der Suchlauf auf fremden Satellitensystemen: Eine manuelle Zuweisung ist nicht möglich, so dass man den Rekorder in Ausnahmefällen nicht mit einem alternativen Satelliten nutzen kann.

In einigen, eher speziellen Punkten muss man zwar Abstriche machen, insgesamt bezeichnet die Redaktion der „Digital Fernsehen“ den DMR-EX71S aber als eine gelungene und ausgereifte Kombination aus DVD-Rekorder und Satellitenreceiver. Der Gerät erreichte 199 von 240 Punkten, Gesamtnote „gut“.

Zum Testergebnis in kompakter Form geht es hier lang.

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